zur Navigation springen
Schlei-Bote

17. Oktober 2017 | 00:52 Uhr

Diskussion um Kita-Anbau

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

CDU kritisiert Anbau als zu groß und zu teuer / Mehrheit der Damper Gemeindevertreter stimmt dennoch für das Projekt

von
erstellt am 18.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Die Planung für einen Anbau am evangelischen Kindergarten mit einem weiteren Gruppenraum, einem Zimmer für die Einrichtungsleitung und einem Mitarbeiter-WC sowie für die Überdachung des Innenhofs soll nach Mehrheitsbeschluss der Damper Gemeindevertretung fortgesetzt werden. Zugleich wurde Bürgermeister Horst Böttcher ermächtigt, Zuschüsse zu beantragen. Bis zu 100 000 Euro könnten eingeworben werden, hieß es. Damit folgte die Vertretung den mehrheitlichen Empfehlungen aus dem Bau- wie auch dem Sozialausschuss. Eine Kostenschätzung geht von rund 425 000 Euro aus.

Wie bereits in den anderen Ausschüssen kritisierte die CDU-Fraktion das Vorhaben als zu groß und zu teuer. CDU-Fraktionsvorsitzender Raidum Rodde forderte Prognosen über die zu erwartenden Kinderzahlen über einen Zeitraum von zehn bis 20 Jahren. Böttcher stellte jedoch fest, dass derartige vorausschauende Berechnungen nicht möglich seien. Allenfalls könne man drei bis vier Jahre abschätzen, und da sei der Bedarf gegeben, wie auch die Einrichtung selber der Gemeinde mitgeteilt habe. Die Kosten werden von der Gemeinde Damp als Gebäudeeigentümer getragen. An den Betriebskosten werden die Kirchengemeinde Sieseby und die Gemeinden Holzdorf, Thumby und Damp beteiligt. Mit ihnen will der Bürgermeister nun Gespräche führen.

Ein Planungsauftrag zur Sanierung der zwei gravierendsten Schäden am Kanalsystem wurde einstimmig an das Ingenieurbüro „Aquatec“ vergeben. Insgesamt hatte das Büro den Zustand der Schmutz- und Regenwasserkanalisation in Damp als gut bezeichnet.

Zahlreiche Straßensanierungen hat die Gemeindevertretung einstimmig für 2014 beschlossen. Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von rund 135 000 Euro gerechnet. Die Straßenausbaubeitragssatzung zur Kostenbeteiligung der Anlieger komme nicht zum Tragen, betonte Böttcher. Im Einzelnen sind das: Gemeindestraße St.-Johannes-Stift – dort soll die Asphaltdecke zwischen L 26 und Stift abgefräst und eine neue Verschleißschicht aufgetragen werden. Der Asphalt der Gemeindestraße Pommerbyer Weg weist zahlreiche Risse und Löcher auf. Die Straße soll ebenfalls abgefräst und mit einer neuen Verschleißschicht versehen werden. Im Pommerbyer Weg ist der Asphalt zudem teilweise stark abgesackt. Der Geh- und Radweg nach Revkuhl weist starke Aufwerfungen durch Wurzeln auf. In einer Sofortmaßnahme wurden schon Bereiche abgefräst. Ferner gibt es Kantenabbrüche und punktuelle Absenkungen. Auf rund 650 Metern soll der Asphalt erneuert werden. Dabei sollen die Wurzeln behandelt und mit einer Schutzfolie versehen werden. An der Gemeindestraße Revkuhl müssen einzelne Stellen ausgebessert werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen