zur Navigation springen

Schleswig : Der WM-Rasen ist schon ausgerollt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das Public Viewing zieht um: Vom Luisenbad an die Königstraße. Paul Sindram zeigt alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft.

von
erstellt am 27.Mai.2014 | 21:30 Uhr

Nicht einmal drei Wochen sind noch Zeit bis zum Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Und während Bundestrainer Joachim Löw im Trainingslager in Südtirol seine Verletzten zählt, laufen die Vorbereitungen fürs Public Viewing an den Schleswiger Königswiesen bislang reibungslos. Gestern verlegte der Schubyer Gartenbaumeister Sven Schnoor einen Rollrasen auf der Sandfläche zwischen der Brauerei und den Königswiesen. „Wir sind gerade in der Hauptwachstumszeit, bis zur WM ist der Rasen gut angewachsen“, sagte er. Auf dem Gras plant Veranstalter Paul Sindram das Rahmenprogramm rund um die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. „Hier wird zwei Stunden vor und nach den Spielen etwas los sein“, verspricht er. An den Details wird noch gearbeitet.

Die Fans können die Spiele auf der 14,5 Quadratmeter großen Bildfläche des Videowürfels verfolgen, der schon zur Weltmeisterschaft vor vier Jahren und zur Europameisterschaft vor zwei Jahren zum Einsatz kam. Allerdings wird er nicht mehr auf den Königswiesen direkt am Schleiufer am Luisenbad aufgebaut.

Für den neuen Standort an der Königstraße nennt Sindram mehrere Gründe. „Wir haben hier mehr Platz und wir sind unabhängig.“ Am Luisenbad musste er sich stets eng mit der Stadt Schleswig als Grundstückseigentümer abstimmen. Die Sandfläche hinter der Brauerei hingegen zählt zum Immobilien-Imperium von Sindrams Mutter Sybille. Außerdem habe es auf den Königswiesen mehrmals Probleme mit nächtlichem Vandalismus gegeben. „Hier haben wir das Gelände besser im Blick.“ Sindram ist auch überzeugt davon, dass der neue Standort beim Publikum besser ankommen werde, weil er dichter am Stadtzentrum liege. Er räumt zwar ein, dass der alte Platz direkt am Strand idyllischer lag, aber: „Die Leute kommen zum Public Viewing doch in erster Linie, um Fußball zu sehen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen