Er war seit 1986 Mitarbeiter : Der Schlei Bote trauert um Werner Barz

Werner Barz
Werner Barz

Der ehemaliger Lehrer verstarb im Alter von 79 Jahren.

Rebecca_Nordmann-7304.jpg von
24. Januar 2021, 11:04 Uhr

Kappeln | Seit 1986 hat Werner Barz den Schlei Boten als freier Mitarbeiter begleitet. Er hat etliche Redakteure und Redakteurinnen kommen und gehen sehen, er ist allen gegenüber ein ausnahmslos freundlicher Kollege gewesen. Am 12. Januar ist Werner Barz verstorben, er wurde 79 Jahre alt.

Realschullehrer in Süderbrarup, Kappeln und Ellenberg

Geboren wurde er am 17. Oktober 1941 in Marienburg im heutigen Polen, nach dem Abitur studierte er Physik und Sport, wurde Realschullehrer in Süderbrarup, Kappeln und Ellenberg. Obwohl er, so erzählt es seine Frau Annegret, als Schüler „gar nicht so gut war in Deutsch“, besaß Werner Barz ein großes Interesse an geschriebenen Texten, außerdem fotografierte er gerne und kam schließlich über einen Freund als freier Mitarbeiter zur Zeitung.

Vielfältig engagierter Ehrenamtler

In Kappeln war er zudem ein besonders aktives Vereinsmitglied, er wirkte unter anderem beim TSV Kappeln, in der CDU, in der Volkshochschule, beim Angelsportverein und im Talentförderverein mit, er gehörte zur Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, er war Vorstandsmitglied im Seniorenbeirat. Werner Barz kannte viele, und viele kannten Werner Barz. Für den Schlei Boten war das besonders wertvoll, denn unser freier Mitarbeiter verfügte über gewachsene Kontakte, die sich Redakteure, wenn sie frisch an die Schlei kommen, erst erarbeiten müssen. Er hat unsere Redaktion lange Jahre regelmäßig und fleißig unterstützt, er hat ausgesprochen zuverlässig verabredete Texte geliefert, er war immer ansprechbar, wenn Termine besetzt werden mussten, nur in sehr seltenen Ausnahmen hat er Anfragen aus der Redaktion mit einem Nein beantwortet.

Werner Barz hinterlässt seine Frau Annegret, drei Kinder und sechs Enkelkinder. Der Schlei Bote hat sehr gerne mit Werner Barz zusammengearbeitet. Die Redaktion ist getroffen von seinem Tod. Wir werden uns gerne an unseren Mitarbeiter erinnern.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen