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Sören Nissen : Der Pferdeflüsterer aus Sörup

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Mit 21 Jahren ist Sören Nissen Deutschlands jüngster Pferdewirtschaftsmeister.

Im Kindergartenalter saß Sören Nissen das erste Mal auf einem Pony, nun kehrt der 21-Jährige nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung als Deutschlands jüngster Pferdewirtschaftsmeister auf den elterlichen Reiterhof Neu-Schwensbyhof zurück. Im Dezember vergangenen Jahres hatte er seine Meister-Arbeit geschrieben und die reiterliche Prüfung an der Deutschen Reitschule Warendorf bestanden. Nach den theoretischen, arbeitspädagogischen sowie betriebswirtschaftlichen Prüfungen in Münster darf er sich nun Pferdewirtschaftsmeister nennen.

Zu seiner Überraschung bestand das „Empfangskomitee“ in Sörup nicht nur aus seinen Eltern, sondern auch aus 100 Gästen, die sich mit ihm über seinen Erfolg freuten. Besonderes Lob erhielt der junge Reiter von „Longier-Papst“ Wilfried Gehrmann, der Mitglied in der Prüfungskommission war. Dabei liegt Sören das Reiten im Blut: Schon sein Großvater Heinrich Nissen war als guter Reitlehrer bekannt, und Mutter Hanne Frank-Nissen unterrichtete ihn als Kind auf Pony „Matcho“ als Teil der Jungs-Gruppe im Reitverein Sörup. Vater Peter-Jürgen Nissen, der internationaler Springrichter ist, trainierte Sören im Springreiten.

Nach dem Realschulabschluss entschloss sich der damals 16-Jährige zu einer Ausbildung zum Pferdewirt im Dressurstall bei Marcus Waterhues auf Hof Norwegen in Mohrkirch. Nachdem er diese erfolgreich abgeschlossen hatte, drückte er wieder die Schulbank und machte vergangenen Sommer sein Wirtschaftsabitur. Während dieser Zeit trainierte er viele Pferde und stellte sie auf Turnieren vor. Sein bisher erfolgreichstes Pferd ist der zwölfjährige Schimmel-Wallach „Landstreicher“, den er selbst ausgebildet hat. Mehr als zwölf S-Platzierungen hat das Duo bislang gemeinsam erreicht. Und Sören Nissen hat weitere Pläne: In der kommenden Saison möchte er mit „Landstreicher“, der vom Springpferde-Vererber „Lansing“ abstammt, international starten.

Der junge Pferdewirtschaftsmeister hat gut zu tun: Der einfühlsame Ausbilder ist in Reitanlagen im ganzen Land gefragt. Was ihm an seiner Arbeit am meisten Spaß macht? „Anderen Reitern dabei zu helfen, dass das Verständnis zwischen Pferd und Reiter noch harmonischer wird.“


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