Das ist die neue Pastorin von Esgrus

Esgrus neue Pastorin Maike Borrmann Foto: U. Köhler
Esgrus neue Pastorin Maike Borrmann Foto: U. Köhler

Maike Borrmann folgt auf Susanne Schildt / Offizielle Amtseinführung mit einem Festgottesdienst in der Marien-Kirche am ersten Adventssonntag

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29. Oktober 2011, 07:16 Uhr

ESGRUS | Die siebenmonatige Vakanz ist beendet, die Kirchengemeinde Esgrus mit ihren rund 1200 Mitgliedern hat wieder eine Pastorin: Maike Borrmann trat am 1. Oktober ihren seelsorgerischen Dienst mit einer dreiviertel Stelle an und wird von Propst Helgo Jacobs aus Kappeln am ersten Adventssonntag um 14 Uhr in der Marien-Kirche mit einem Festgottesdienste offiziell in ihr Amt eingeführt.

Die Söruperin folgt auf Susanne Schildt, die Esgrus nach 14 Jahren und sechs Monaten zu Gunsten der Kirchengemeinde Eggebek-Jörl verließ. Borrmann wird das Esgruser Pastorat nicht beziehen, ist aber per Rufumleitung unter der gewohnten Rufnummer 04637/202 jederzeit erreichbar. Zudem wird ihr derzeit im Pastorat ein Büro eingerichtet.

"Ich bin überwältigt von der Offenheit und Freundlichkeit, mit der mich die Kirchengemeinde aufgenommen hat", sagte Maike Borrmann, die über sich sagt, dass sie Menschen mag und gerne über Gott und die Welt redet. Für sie stehen die nächsten Monate ganz im Zeichen des "Hörens und Schauens" in der für sie neuen Gemeinde. "Ich habe noch viel zu fragen, um mit den Gegebenheiten vertraut zu werden, mich zu orientieren", sagt sie. Was ihr von Anfang an auffiel und worüber sie sich freut, ist die Lebendigkeit der Gemeinde, deren Selbstbewusstsein, die gewachsenen Strukturen und das ehrenamtliche Engagement.

Die 51-Jährige ist gebürtige Ratzeburgerin, wuchs aber in Kiel und Athen, wo ihr Vater fünf Jahre als Lehrer arbeitete, auf. Nach der Schule studierte sie Theologie in Kiel und Bern. Auf die Ordination folgte die erste Pfarrstelle in Zarpen bei Lübeck, wo Borrmann acht Jahre blieb. 17 Jahre als Studierenden-Pastorin auf dem Flensburger Campus - ein übergemeindliches Sonderpfarramt - schlossen sich an. Borrmann ist seit 1986 verheiratet und hat vier Kinder im Alter von 15 bis 24 Jahren.

Hinter ihr liegt eine einjährige "Auszeit". Borrmann, die gerne bewusst lebt, genoss die Ruhe, blieb aber offen für alles, was möglicherweise ihren weiteren Weg bestimmen könnte. Als sie von der Vakanz in der Kirchengemeinde Esgrus hörte, dachte sie sich: "Das liegt nicht weit von Sörup - ich erkundige mich mal." Nach einem Gespräch mit dem Kirchenvorstand stellte sich bei Maike Borrmann schnell das Gefühl "wir passen zusammen" ein - und das trog nicht: Der Kirchenvorstand entschied sich für sie und der zuständige Bischofsbevollmächtigte Gothart Magaard ernannte Maike Borrmann zur Pastorin der Kirchengemeinde Esgrus, zu der die gleichnamige politische Kommune sowie Niesgrau und ein Teil von Stangheck gehören.

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