Sterup : Das Geld in besten Händen

Vorsitzende Susanne Lorenzen (2.v.li.) und ihre Stellvertreterin Anganeta Harenberg-Jordt (li.) ehrten Annelie Mangelsen (2.v.r.) und Christel Graewin für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement.
Vorsitzende Susanne Lorenzen (2.v.li.) und ihre Stellvertreterin Anganeta Harenberg-Jordt (li.) ehrten Annelie Mangelsen (2.v.r.) und Christel Graewin für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Christel Graewin ist seit der Gründung des Landfrauenvereins Grünholz vor 30 Jahren Kassenwartin – und bleibt es für vier weitere Jahre.

shz.de von
29. Januar 2015, 12:30 Uhr

Als der Landfrauenverein Grünholz, der heute 145 Mitglieder zählt, 1985 gegründet wurde, war sie nicht nur eine Frau der ersten Stunde, sondern übernahm auch gleich das Amt als Kassenwartin: Christel Graewin aus Brunsholm. Seit 30 Jahren ist sie für die Finanzen des Vereins zuständig. Das mache ihr, wie sie sagt, viel Spaß. Eine derart lange Zeit die „Frau der Zahlen“ zu sein, sei, wie Vorsitzende Susanne Lorenzen bei der Jahresversammlung lobte, nicht nur ausgesprochen selten, sondern verdiene auch eine besondere Ehrung. Zumal ihre Zeit noch nicht endet. Graewin wird auch in den kommenden vier Jahren die Finanzen der Grünholzer Landfrauen führen – denn ihre Wiederwahl war für die Mitglieder Ehrensache.

Wiedergewählt wurde auch die zweite Vorsitzende Anganeta Harenberg-Jordt aus Birzhaft, die seit vier Jahren Susanne Lorenzen vertritt. Agnes Schmidt schied als Beisitzerin für den Bereich Esgrus-Wippendorf aus – eine Nachfolgerin gab es noch nicht. Fest steht aber, dass Beisitzerin für den Bereich Sterup Susanne Vilaumi sein wird; für den Bereich „Steinbergkirche und sonstige“ bleibt weiterhin Christa Schulze als Beisitzerin tätig.

Angesichts der Mitgliederzahl merkte Vorsitzende Lorenzen an, dass es auch beim Grünholzer Verein eine leicht rückläufige Tendenz gebe. Neue Mitglieder zu gewinnen, werde zunehmend schwierig – die dann noch für ein Ehrenamt zu begeistern, nicht minder. Lorenzen: „Und das, obwohl nachgewiesen ist, dass ein Ehrenamt glücklich macht und fit hält.“

Ein gutes Beispiel dafür sei, wie die Vorsitzende sagte, neben der Kassenwartin auch Annelie Mangelsen aus Esgrusschauby, die seit 20 Jahren das Wandern organisiert – auch sie wurde entsprechend geehrt.

Rückblickend auf 2014 sprachen Lorenzen, die seit 14 Jahren an der Spitze des Vereins steht, und Schriftführerin Regina Luszczak von einem „bewegten Jahr“, zu dem etliche Treffen, Reisen, Theaterbesuche, zwei Basare und zwei Blutspende-Aktionen gehörten. Bei alledem habe sich aber gezeigt, dass eine Terminabsprache mit den anderen Vereinen im Raum Sterup notwendig sei, um Überschneidungen zu vermeiden.

Große Aufmerksamkeit gab es nach den Regularien für Claus-Peter Holz aus Kappeln. Der pensionierte Kriminaldirektor, der bis 2007 in Diensten des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden stand, ist einer von drei ehrenamtlichen Sicherheitsberatern für Senioren im Kreisgebiet. Um sich vor Einbrüchen zu schützen, sei es, wie er ausführte, notwendig, die Wohnungen zu sichern, Geld und Papiere nicht in der Handtasche zu verwahren, sondern „am Mann“ zu verstauen. Er ging auf den noch immer von Betrügern praktizierten „Enkeltrick“ ein, plädierte für ein gesundes Misstrauen, zur ganz „normalen Vorsicht“. Auf gar keinen Fall sollte an der Haustür etwas gekauft werden – „egal, was es ist“.  

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