Dank an die Helfer nach Orkan „Christian“

Weil die Eiche beim neuen Feuerwehrhaus nicht mehr gerettet werden kann, ist nun an gleicher Stelle eine Ersatzpflanzung geplant.
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Weil die Eiche beim neuen Feuerwehrhaus nicht mehr gerettet werden kann, ist nun an gleicher Stelle eine Ersatzpflanzung geplant.

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15. November 2013, 00:33 Uhr

Eigentlich sollte die alte Eiche neben dem Neubau des Feuerwehrhauses in Kieholm stehen bleiben. Doch dann kam die Straßenmeisterei und sägte auf der Nordstraße einige Äste ab, um die Verkehrssicherheit weiterhin zu gewährleisten. Orkan „Christian“ besorgte schließlich den Rest.

„Die Eiche ist hin“, bedauerte in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Hasselbergs Bürgermeister Hans-Heinrich Franke. So sehe es, wie er hinzufügte, auch die Untere Naturschutzbehörde. Demnächst soll es eine Ersatzpflanzung geben mit einer Traubeneiche

Was den Feuerwehr-Schulungsraum von Schwackendorf betrifft, kann dieser laut Franke nun auch von Vereinen genutzt werden.

16 000 Euro mehr für die Gemeindekasse – das sieht der Entwurf des neuen Finanzausgleichgesetzes vor: Doch so recht Freude kommt beim Bürgermeister nicht auf, denn auf der anderen Seite steigen die Kosten. Beispiel: für die Gemeinschaftsschule in Kappeln waren 40 000 Euro veranschlagt – nun müssen 39 000 Euro als Nachzahlung berappt werden.

Orkan „Christian“ hat derweil nicht nur der Eiche beim Feuerwehrhaus den Garaus gemacht – auch in anderen Teilen der Gemeinde gab es erhebliche Schäden durch umgestürzte Bäume. Allen, die halfen, die Schäden zu beseitigen, stattete der Bürgermeister seinen Dank ab.

Für die Gemeindewehr Hasselberg erläuterte Wolf-Dieter Feil die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplanes. Im Prinzip sei man gut aufgestellt, doch sei ein neues Fahrzeug vonnöten. So sah es auch Gemeindevertreter Gerd-Ludwig Kraack: „Wir haben nicht das Fahrzeug, das erforderlich ist.“ Ein neues sei beim Amt Geltinger Bucht beantragt, ergänzte Bürgermeister Franke und im Beschaffungsplan für 2015 vorgesehen. Das derzeitige Fahrzeug sei zwar gut, aber nicht ausreichend. Auf alle Fälle will der Bürgermeister beim Amt mit Nachdruck an die Notwendigkeit erinnern.

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