Dänen machen immer mehr Urlaub in Damp

Seit über 35 Jahren bietet die Damp Gruppe im Ostseebad Tourismus an.  Foto: Damp
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Seit über 35 Jahren bietet die Damp Gruppe im Ostseebad Tourismus an. Foto: Damp

Mehr Besucher im Juli, weniger Gäste im August verzeichnete die Damp Touristik 2008 im Ostseebad. Einen gewissen Aufschwung registrierte man mit der Inbetriebnahme des neuen Vital Centrums im September. Positiv hat sich auch der skandinavische Markt entwickelt.

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03. Januar 2009, 03:59 Uhr

Damp | Die Damp Touristik zieht im Großen und Ganzen ein positives Fazit für das Tourismusjahr 2008. Dank der frühen Osterferien lief das erste Quartal sehr gut, wohingegen das zweite Quartal wie erwartet schlechter gebucht war als im Vorjahr.

In den Sommermonaten konzentrierte sich der Besucheransturm aufgrund des kurzen Schulferienkorridors besonders auf den Juli. Insgesamt hätten sich im Juli 55 421 (im Vorjahr 54 985) Gäste im Ostseebad Damp aufgehalten und Quartiere bezogen, informierte Katrin Höhne, Geschäftsführerin der Damp Touristik. "Im August kamen wir auf 55 415 gegenüber 57 927 in 2007", teilte Höhne mit.

Besonders positiv habe sich in diesem Jahr der skandinavische Markt entwickelt, heißt es aus dem Ostseebad. Mittlerweile kämen über zehn Prozent der Urlaubsgäste aus Dänemark angereist. Im Vorjahr waren dies erst rund acht Prozent gewesen. Begleitet habe die Damp Touristik diese Entwicklung mit der mehrsprachigen Ausschilderung, unter anderem auch in Dänisch.

Steigerungen konnten auch im Bereich des Tagungs- und Gruppengeschäftes erzielt werden. "In diesem Bereich können wir Erlössteigerungen von rund 20 Prozent verbuchen", berichtet Höhne. Zum Ende des Jahres trug vor allem die Neueröffnung des Vital Centrums zu einer guten Buchungslage besonders im Oktober bei.

Für das kommende Jahr ist die Damp Touristik vorsichtig mit einer Vorhersage. Schließlich sei fraglich, wie sich die Wirtschaftskrise auf das Reiseverhalten auswirken werde, so die Geschäftsführerin. "Es könnte sein, dass sie sich nicht auf den Sommerurlaub auswirken wird, aber auf die Kurzurlaube." Allerdings könne die Krise auch eine Chance bieten, dass wieder mehr Bundesbürger den Urlaub im eigenen Land verbringen, so Höhne.

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