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Kronsgaard : Bürger: Kreisstraße endlich sanieren

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Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Anwohner kritisieren, dass die Schlaglöcher der K 111 dem Tourismus schaden. Auch Bürgermeister Hans-Walter Jens ist verärgert.

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2013 | 14:45 Uhr

Wenn die Rede auf die Kreisstraße 111 kommt, dann macht sich bei den Bürgern von Kronsgaard großer Unmut breit: So auch während der Einwohnerfragestunde bei der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Da wollten sie von Bürgermeister Hans-Walter Jens wissen, wann endlich mit dem Ausbau begonnen wird, sie hätten das Warten satt. Der Ausbau mit einem Rad- und Gehweg sei dringend erforderlich, stattdessen sei die Straße mit Schlaglöchern übersät. Das sei extrem gefährlich und dem Tourismus abträglich.

Da blieb dem Bürgermeister, dem der Nichtausbau ebenfalls Magenschmerzen bereitet, nichts anderes übrig, als abermals darauf hinzuweisen, dass der Ausbau bislang am Landerwerb in einem Fall scheitere. Mit Jahresbeginn wurde ein Planfestellungsverfahren als Vorstufe zur Enteignung eingeleitet. Dabei verhehlte Jens nicht seinen Frust darüber, dass alles derartig „lange Beine“ habe. Die behördlichen Mühlen arbeiten sehr langsam und das bedeute, dass sich weiterhin notgedrungen in Geduld geübt werden müsse.

Für gut 50 000 Euro habe der Kreis, so Jens, zur Saison 2012 die größten K111-Löcher geflickt. „Weggeworfenes Geld“, so der Bürgermeister und berichtete, dass die Straße 2014 nochmals repariert werden solle – und das verärgert ihn außerordentlich: „Wir wollen nichts mehr geflickt haben, wir wollen den Ausbau.“

Angesichts der behördlichen Langatmigkeit sei es notwendig, die im März 2011 von Bürgern aufgestellten Protestschilder als „mahnende Erinnerung“ zu erneuern, erklärte Bürgermeister Jens gegenüber unserer Zeitung. Und so ruft er die Bürger auf, die vergilbten und abgeblätterten Schilder am Wegesrand aufzufrischen.

Die Forderung eines Ausbaus der Straße samt Radweg ist mittlerweile rund 30 Jahre alt. Die vergangenen Winter haben dieser Kreisstraße „den Rest gegeben“. Sie müsse auf einer Strecke von rund drei Kilometern endlich ausgebaut werden, so die Forderung damals wie heute.

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