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Strassensanierung : Buckelpisten werden plattgemacht

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Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Das Land gibt rund 1,2 Millionen Euro an Fördermitteln für die Sanierung von Kreisstraßen frei. Die CDU plant Protestaktionen an Landesstraßen

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erstellt am 15.Aug.2014 | 12:30 Uhr

Eingeplant waren die Maßnahmen bereits, zum Teil auch schon vor Jahren, doch jetzt kann es losgehen. Das Land hat für vier Straßensanierungsprojekte Fördermittel bereitgestellt. Weitere Zusagen wurden von Verkehrsstaatssekretär Frank Nägele angekündigt. Allein für die geplante Sanierung der Kreisstraße 44 zwischen Idstedtkirche und Wilhelmslust, die in den vergangenen Jahren immer nur notdürftig geflickt wurde, gibt das Land knapp 800.000 Euro. Die Gesamtkosten werden auf knapp 1,2 Millionen Euro beziffert. Die Arbeiten sollen in wenigen Tagen beginnen.

Der Bauabschnitt ist rund drei Kilometer lang, die Fahrbahn 6,80 Meter breit. Und sie gleicht einem Flickenteppich, der von rund 3100 Fahrzeugen täglich befahren wird. Neben dem Flickwerk aus den vergangenen Jahren weist die Fahrbahn Risse und Verformungen vor allem an den Randbereichen auf. Zudem ist eine ordnungsgemäße Fahrbahnentwässerung nach Angaben des Verkehrsministeriums nicht mehr gegeben. Deshalb sollen die gesamte Asphaltdecke erneuert und die Befestigung verstärkt werden.

Weitere Sanierungen sind vorgesehen auf der Kreisstraße 24 zwischen der Autobahnabfahrt Schleswig-Schuby und dem nördlichen Ortsausgang Lürschau, auf der K 25 in Sterup sowie der K 85 bei Tarp und zwischen Barderup und Altholzkrug. Diese Projekte fördert das Land mit zusammen 430.000 Euro (Gesamtkosten: 733.000 Euro).

Während die Arbeiten an den Kreisstraßen 24 und 25 in den nächsten Tagen beginnen sollen, rücken die Baufahrzeuge auf der K 85 voraussichtlich Anfang September an.

Auch wenn der Sanierungsbedarf nicht nur auf den Kreis-, sondern vor allem auf den Landesstraßen nach den jetzt durchfinanzierten Projekten weiterhin erheblich ist, äußert sich Staatssekretär Nägele positiv: „Wir sind froh, dass wir mit diesen Förderungen zur Verbesserung des Straßennetzes in der Region beitragen können – davon profitiert nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Wirtschaft in der Region.“

Unterdessen legt die CDU im Land den Finger in die Wunde. Für die kommende Woche wollen die Christdemokraten das politische Sommerloch mit einer landesweiten Kampagne zum Zustand der Landesstraßen füllen. Auch der Kreis Schleswig-Flensburg sei von dem zu geringen Engagement der Landesregierung im Landesstraßenbau betroffen, teilt die CDU mit. An drei besonders repräsentativen Beispielen soll dies mit Plakataktionen deutlich gemacht werden: an der Landesstraße 39 zwischen Bünge und Erfde, der L 1 zwischen Wallsbüll und Medelby sowie der L 268 zwischen Satrup und Husby.

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