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Schlei-Bote

12. Dezember 2017 | 19:48 Uhr

Brebel will Plakatflut eindämmen

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2013 | 00:33 Uhr

Die Gemeindevertretung von Brebel will gegen die Flut von Werbeplakaten an ihren Straßen vorgehen. Besonders beliebt sind die Plätze entlang der Bundesstraße 201. Es gibt kaum eine Straßenlaterne, an der kein buntes Papier zum Kauf eines Produkts oder zum Besuch eines Ereignisses auffordert. „Seit Juni 2013 wurden durch die Amtsverwaltung 29 Erlaubnisse zur Plakatierung in Brebel erteilt“, sagte Bürgermeister Wolfhard Kutz. Hinzu kämen noch Wahlplakate zur Bundestagswahl. Für diese Plakatflut erhielte die Gemeinde bisher keine Entschädigung. Brebel will jetzt eine Sondernutzungssatzung erlassen und zudem Gebühren erheben. Dabei versuche man, mit anderen betroffenen Gemeinden des Amtes Süderbrarup eine einheitliche Regelung zu finden.

Kutz hatte ausgerechnet den 100. Tag seiner Amtszeit für die Gemeindevertretersitzung ausgesucht – und zog dabei kurz Bilanz: „Ein Bürgermeister ist in allen Lebenslagen und auf allen Gebieten gefordert“, war sein Resümee. Zum einen seien da die originären Aufgaben in Zusammenarbeit mit der Amtsverwaltung, bei Sitzungen des Amtsausschusses, des Schwarzdeckenunterhaltungsverbandes und des Gemeindetages. Zum anderen gebe es die kniffligen Aufgaben, wenn es um verstopfte Abwasserleitungen oder eine Vermittlung im Nachbarschaftsstreit gehe. Aber er fand bei seinen Aufgaben auch Positives. Dazu gehörten die Teilnahme am Brarup-Frühschoppen, Gratulationen zum 90. Geburtstag oder die Feier zur Ernennung eines Ehrenbürgermeisters.

Doch nun stand der Alltag für die Mandatsträger an. Bei der Genehmigung der über- und außerplanmäßigen Ausgaben ging es im Jahre 2012 um die erstaunlich hohe Summe von 109 000 Euro. Diese erklärte sich durch die Federführung von Brebel bei der Einführung der Breitbandversorgung im Amt Süderbrarup für die Nachbargemeinden. Die Rechnung war von Brebel für alle beteiligten Gemeinden vorgeschossen worden. Die Rückerstattung erfolgte aber erst 2013.

Weiteres in Kürze:
>Der Bau- und Wegeausschuss wurde beauftragt, ein Konzept für die Knickpflege an den Gemeindewegen zu erarbeiten. Der Bürgermeister wird dazu alle Landeigentümer zu einer Versammlung einladen, um eine gemeinsame Lösung zu finden.
>Für eine Sanierung des Wanderweges von Loitstraße nach Winkelholm sollen die Kosten ermittelt werden.
>Das Dorffest 2014 wurde auf das Wochenende 14. und 15. Juni terminiert.

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