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Schlei-Bote

12. Dezember 2017 | 14:00 Uhr

Botschaft des Trösters

vom

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2013 | 03:59 Uhr

"Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir. Und ihr werdet auch zeugen; denn ihr seid von Anfang bei mir gewesen" (Johannes 15,26-16,4). "Tröster" - auf Griechisch "Parákletos" - ist uns aus der Rechtsprache bekannt und mit dem lateinischen "Advocatus" gleichzusetzen. In neueren Übersetzungen wird statt "Tröster" oft "Beistand" verwendet. Mit seinen an seine Jünger gerichteten Abschiedsworte will Jesus deutlich machen, dass er Fürbitte für uns einlegt, sich für uns einsetzt, unsere Herzen erreichen und uns unser Leben erleichtern will.

In den ersten Maitagen hat der Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg stattgefunden. Eine imponierende Veranstaltung mit einer Vielzahl von Treffen, Konzerten, Diskussionsveranstaltungen, Vorträgen und Ausstellungen. Es war Platz für spontane Treffen, wo Menschen mit gemeinsamen Interessen einander begegneten. Niemand kann genau sagen, wie viele Menschen teilgenommen haben. Zwar ist die Anzahl der verkauften Karten bekannt. Es wurde aber nicht für jede Veranstaltung eine Karte benötigt. Wahrscheinlich haben weit mehr Menschen an den Kirchentagen Freude gehabt, als Karten verkauft wurden. Das ist auch der Sinn der Sache, schließlich soll die Botschaft des Trösters weitergetragen werden. Der Erfolg ist nicht messbar, aber es ist beeindruckend, wenn so viele Menschen zusammenfinden, wenn eine Stadt plötzlich 100 000 Einwohner zusätzlich beherbergt und wenn alles völlig reibungslos verläuft. Ich musste bei mehreren Veranstaltungen Schlange stehen. Die Stimmung war von Lächeln und Hilfsbereitschaft geprägt.

War dies ein Zeichen dafür, dass wir alle wissen, dass es unsere Aufgabe ist, von Gottes Liebe zu seiner Schöpfung Zeugnis abzulegen ? Das kann ich nicht garantieren, aber das Erlebte hat mir imponiert und mein Herz erfreut.

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