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Auszeichnung : Bester Hafenmeister des Jahres

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Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Das Internet-Portal „Segeln Forum“ kürte Hans-Joachim Jensch zum Besten seiner Branche. Seit fünf Jahren ist der Norderbraruper Herr über 275 Liegeplätze bei der Wassersportgemeinschaft Arnis-Grödersby.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2013 | 08:15 Uhr

Er ist stets hilfsbereit und freundlich, sachkundig und geduldig, hat Humor und ist immer gut gelaunt – so bescheinigten es die Mitglieder des Internet-Portals „Segeln Forum“ dem 51-jährigen Hans-Joachim Jensch. Sie kürten den Norderbraruper, seit fünf Jahren Hafenmeister der Wassersportgemeinschaft (WSG) Arnis-Grödersby, zum „Hafenmeister des Jahres 2013“.

Jensch ist „Herr“ über 275 Liegeplätze im auf Grödersbyer Grund und Boden gelegenen Arnisser Noor und freute sich nach 190 Tagen Arbeit non stop an seinem ersten freien Sonntag über die Ehrung durch Jan Stargardt aus Altenholz. Der war es, der vor einem Jahr die Hafenmeister-Kür initiierte. 2012 platzierte sich der WSG-Mann bereits an dritter Stelle – jetzt ist er die Nummer Eins.

In seiner Laudatio vor großer Runde von Forum-Mitgliedern verdeutlichte Stargardt Sinn und Zweck des Wettbewerbs, bei dem es gelte, das in den Vordergrund zu stellen, was den Skippern in einem Yachthafen positiv aufgefallen und in Erinnerung geblieben ist. „Ohne Fragen sind die Hafenmeister ein Aushängeschild“, sagte Stargardt, und dem wolle die Hafenmeister-Kür Rechnung tragen. 23 Vorschläge – national und international – bedeuteten für die insgesamt 20.000 Forum-Mitglieder, unter ihnen viele „Schleianer“, die Qual der Wahl. Nach der Nominierung wurde eine Woche lang per Internet-Klick abgestimmt. Die Beteiligung war zwar recht überschaubar, das Ergebnis dafür umso eindeutiger. Jenschs Lohn waren jetzt eine entsprechende Urkunde, ein Forum-Banner und Blumen.

Und was macht einen vorbildlichen Hafenmeister aus ? Dieser Frage spürte Jan Stargardt nach und zitierte aus Zuschriften, die alle für Jensch sprachen. Der gelernte Elektriker fuhr zur See, ging der Familie zu Liebe an Land, arbeitete dann in der Qualitätssicherung. Als ihm die Hafenmeister-Stelle von der WSG angeboten wurde, griff er aus Sehnsucht nach dem Wasser zu. Seitdem sind die Schiffe und die Bedürfnisse der Gast- und Festlieger sein tägliches Brot. Wie er seine Aufgaben, so Stargardt, erfülle, sei vorbildlich: „Er macht einen tollen Job und hat den Titel Hafenmeister des Jahres 2013 verdient.“ Schließlich trage ein Hafenmeister maßgeblich dazu bei, ob die Skipper einen Hafen überhaupt anlaufen.

Peter Mertel aus Schleswig, der die Ehrung musikalisch begleitete, ließ dies denn auch in seinem auf Jensch gemünzten Ständchen durchklingen: „Jeder Hafen auf der Welt wär’ glücklich, wenn er so’n Hafenmeister hätt...“

Zur Ehrung eigens aus Hamburg herbeigeeilt war der Vorsitzende der Wassersportgemeinschaft, Klaus-Jürgen Fritz. Er sprach für die 360 WSG-Mitglieder plus 60 Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und bis runter ins Ruhrgebiet. Die Verantwortlichen des seit über drei Jahrzehnten bestehenden Yachthafens im Noor seien um ständige Verbesserungen bemüht. Bei einer Zertifizierung gab es für diesen Hafen vier Sterne – eine hohe Auszeichnung. „Dass dies so ist, ist mit ein Verdienst unseres Hafenmeisters“, lobte Fritz. Dafür habe er zu danken und das tue er gerne. Und da kam aus der Runde der an der Ehrung teilnehmenden Skipper der Ruf: „Hans-Joachim Jensch ist der fünfte WSG-Stern.“

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