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Wikingertage : Bereit für Ansturm der Nordmänner

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Am Freitag starten die Wikingertage auf den Schleswiger Königswiesen. Die Aufbauarbeiten haben schon gestern begonnen.

von
erstellt am 06.Aug.2014 | 12:45 Uhr

Wikinger-Sippen sind keine wilden Horden, in denen alles drunter und drüber geht. Bei ihnen hat alles seine Ordnung. Heute Abend treffen die ersten Hauptdarsteller der Wikingertage ein, und dann soll jeder genau wissen, wo sein Platz ist. Deshalb hat Veranstalter Stephan Vollbehr gestern mehrere Hundert Meter Flatterband verlegt. Die Grundrisse des Wikingerdorfes, das am Wochenende rund 400 Bewohner haben wird: Schmiede, Steinmetze, Schildbauer, Axtwerfer, Gaukler und Lehmofen-Bäcker. Sobald sie eingetroffen sind, verschwindet das Flatterband wieder. „Wir haben noch ein paar Akteure mehr als im vergangenen Jahr“, sagt Vollbehr. So ist der Aufbau des Dorfes diesmal eine besondere Herausforderung, zumal die Extrawünsche einer jeden Wikingersippe berücksichtigt werden wollen. „Und natürlich“, betont Vollbehr“, soll am Ende für die Besucher immer noch alles luftig aussehen.“

Außerdem gibt es eine Neuerung, die ebenfalls Platz beansprucht: der Thingplatz. Auf ihm werden zahlreiche Gaukler auftreten, und auch Handwerks-Vorführungen sind hier geplant. Es sind Aktionen, die bisher im Amphitheater am Luisenbad stattfanden. Dieser Ort soll nun die Kampfkunst-Einlagen vorbehalten bleiben. Vollbehr: „Wir möchten, dass das eigentliche Wikingerleben im Dorf spielt.“

Langgezogene Metallzäune und zwei große hölzerne Eingangsportale zeigten den Spaziergängern auf den Königswiesen schon gestern, welche Ausmaße das Festgelände auch diesmal wieder haben wird. Auch die Bühne, auf der unter anderem am Freitagabend die Mittelalterband „Faun“ spielen wird, steht schon.

Fast der gesamte Park am Ufer der Schlei steht für die Wikingertage zur Verfügung. Nach mehreren Jahren auf der Freiheit finden die Wikingertage nun bereits zum vierten Mal wieder auf den Königswiesen statt. Die Abläufe sind eingespielt, trotzdem finden Vollbehr und sein Kompagnon Kaj-Uwe Dammann immer wieder Optimierungsbedarf.

Für das Kinder-Wikingerdorf haben sie einen neuen Standort gefunden. Es wechselt von der Nord- auf die Südseite des Königswiesen-Kanals und ist nun näher dran am eigentlichen Geschehen – nicht weit weg vom Schiffs-Anleger, von dem aus wieder die „Sigyn“ und die „Ria“ zu Rundfahrten starten.

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