Beliebung wählt weiblichen Vorsitz

Der ehemalige Vorsitzende Hans Werner Marxsen mit den Vorstandsdamen (vl.) Renate Jensen (Schriftführerin),  Birthe Jensen (1. Vorsitzende) und Carmen Nissen (Kassenwartin).
Der ehemalige Vorsitzende Hans Werner Marxsen mit den Vorstandsdamen (vl.) Renate Jensen (Schriftführerin), Birthe Jensen (1. Vorsitzende) und Carmen Nissen (Kassenwartin).

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18. März 2014, 10:50 Uhr

In der mehr als 100 Jahre alten Sandbeker Beliebung haben jetzt die Frauen das Sagen. Nachdem vor zwei Jahren erstmals mit Carmen Nissen (Kassenwartin) und Renate Jensen (Schriftführerin) Frauen in den Vorstand gewählt worden waren, kam diesmal mit Birthe Jensen als Nachfolgerin des bisherigen Vorsitzenden Hans Werner Marxsen eine dritte Frau dazu. Der erste Vorsitzende Marxsen hatte nach 39-jähriger Amtszeit aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert. Einziger Mann im Vorstand ist jetzt der stellvertretende Vorsitzende Werner Callsen.

Der letzte Jahresbericht von Hans Werner Marxsen im Stutebüller Feuerwehrgerätehaus vor 24 Mitgliedern begann mit drei Sterbefällen, die sich in diesem Jahr in der Mitgliedschaft zugetragen haben. Neben diesen mit Trauer verbundenen Einsätzen gab es auch Erfreuliches zu berichten. So wurde mit der Beliebung Grimsnis erneut eine gemeinsame Tagesfahrt veranstaltet. Auch in diesem Jahr ist wieder eine Fahrt geplant.

Carmen Nissen konnte zudem von einer guten Kassenlage berichten. Demnach ist das Beliebungsvermögen um rund 215 Euro auf 1363 Euro gestiegen. Bei den Wahlen wurde – neben dem Wechsel an der Vorstandsspitze - der stellvertretende Vorsitzende Werner Johannes Callsen in Abwesenheit wiedergewählt. Als Träger wurden Werner Johannes Callsen, Jürgen Hopmann, Andreas Bruhn, Peter Petersen, Hans Werner Marxsen und Hartmut Stanke benannt. Das Sammeln der Mitgliedsbeiträge in Sandbek übernehmen zukünftig Helga Till (untere Dorfstraße), Hartmut Stanke (Eulenstraße), Hildegard Petersen (obere Dorfstraße und Meiereiweg), Edda Kießling (Mühlenweg) und Hans Werner Marxsen (Außenbezirk). Erfreut zeigte sich die Versammlung zudem darüber, dass drei neue Mitglieder aufgenommen werden konnten. Die Kasse prüft künftig Oliver Wroblewski.

Bedeutsam für die Beliebungskasse ist der Versammlungsteil „Anwesenheit“. In der Sandbeker Beliebung herrscht nämlich Anwesenheitspflicht für alle Mitglieder unter 65 Jahren. Unentschuldigtes Fehlen wird mit einem Strafgeld von fünf Euro geahndet. Diesmal traf es drei Personen. Über dieses zusätzliche Geld freute sich Kassenwartin Carmen Nissen.

Zum Abschluss fand wieder das beliebte Verspielen statt, mit dem die Beliebung seit einigen Jahren ihre Versammlungen abschließt. Dieses Ritual hat die Teilnehmerzahlen bei Versammlungen leicht erhöht. Gleichzeitig wird auf diese Weise das Satzungsziel „Pflege der dörflichen Gemeinschaft“ umgesetzt.

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