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Schlei-Bote

23. November 2017 | 10:35 Uhr

Bauausschuss wird größer

vom

Gemeindevertretung lässt bürgerliche Mitglieder in Ausschüssen zu

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Dörphof | Mehr Transparenz und Beteiligungsmöglichkeit versprechen sich Mitglieder der CDU- und SPD-Fraktion in der Dörphofer Gemeindevertretung durch die Zulassung von bürgerlichen Mitgliedern in den ständigen Ausschüssen. Ihre Zahl darf die der Gemeindevertreter nicht überschreiten. Zudem soll der Bau- und Wegeausschuss künftig sieben statt fünf Mitglieder haben. Mit sechs zu drei Stimmen wurde dieser Nachtrag zur Hauptsatzung beschlossen. Dabei stellte Martin Banck (CDU) fest, dass angesichts der kleinen Gemeinde fünf Mitglieder reichen würden. Für Frank Göbel (CDU) hingegen war die Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung noch zu gering. Als sinnvollen Versuch bezeichneten Maren Siedenbiedel (CDU) und Gisela Kruse (SPD) den Beschluss, man könne die Zahl der bürgerlichen Mitglieder ja noch erhöhen, wenn es Bedarf gebe. Die Änderung tritt ab

1. Oktober in Kraft.

Einigkeit herrschte in der Vertretung unter Leitung von Bürgermeister Günther Wöhlk in der Frage der Nutzung der neuen Infotafel, die die Landjugend im Sommer bei ihrer 72-Stunden-Aktion in Schuby errichtet hatte. So erhielt Wöhlk die Befugnis, mit einem Anbieter für eine Gemeindekarte, beispielsweise hinter Schutzglas, eine vernünftige Lösung bis 1000 Euro zu finden. Darüber hinaus empfahl die Vertretung, im Finanzausschuss über die Vergabe von Werbeflächen auf zwei Seiten der etwa 210 mal 125 Zentimeter großen Fläche zu beraten. Dort sollen auch Angaben zu Größe, Kosten, Schrift und Dauer der Werbung beraten werden, um ein einheitliches Bild zu haben. Die Sponsoren der Anlage sollen zusätzlich vermerkt werden.

Beschlüsse in Kürze:

Im neuen B-Plangebiet Nummer 2 soll die neue Erschließungsstraße An der Schwarzbek benannt werden.

Die Parkzeit auf dem gemeindlichen Parkplatz in Schubystrand soll auf zwei Stunden begrenzt werden. Das Ordnungsamt wird die Einhaltung überwachen. In den Wintermonaten könnten die Schilder demontiert werden.

In Karlberg sollen rund 30 Meter einer beschädigten Regenwasserleitung aus Beton durch Kunststoffrohre ersetzt werden. Pappelwurzeln hatten den Freilauf der Rohre stark verengt. Ein Freifräsen der Einwüchse wurde langfristig nicht als ausreichend betrachtet. Es wird mit rund 3000 Euro Kosten gerechnet.

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