Wohnungsbaugesellschaft Rebien : Bauausschuss macht Weg frei für mehr Wohnungen in Kappeln-Ellenberg

 
 

Die Wohnungsbaugesellschaft Rebien aus Hamburg möchte ihre Gebäude aufstocken.

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22. Oktober 2020, 16:13 Uhr

Kappeln | Der Bauausschuss hat den Weg frei gemacht, um in Ellenberg das Wohnungsangebot zu vergrößern. Die Wohnungsbaugesellschaft Rebien aus Hamburg möchte ihre Gebäude zwischen der Holtenauer und der Ostseestraße sowie an der Neustädter Straße einerseits sanieren und andererseits aufstocken. Konkret ist für zwei Teilgebiete eine Erweiterung der Geschossigkeit von jetzt zwei- und dreigeschossig auf dann viergeschossig vorgesehen. Abgesehen von der Aufstockung soll auch eine energetische Sanierung realisiert werden.

„Keine großen Bedenken“

Nach den Worten von Bauamtsmitarbeiterin Elke von Hoff sind während der öffentlichen Auslegung der erforderlichen B-Plan-Änderung „keine großen Bedenken“ gegen das Vorhaben vorgebracht worden. Einzig das Landesamt für Denkmalpflege habe mit Blick auf die Auferstehungskirche die Sorge einer möglichen Beeinträchtigung geäußert, sollten die Nachbarbauten in der Höhe an Dominanz gewinnen. Nach den Worten von Elke von Hoff hatte zwischenzeitlich ein Ortstermin dazu stattgefunden, bei der diese Bedenken geklärt werden konnten.

Sozialer Wohnungsmarkt

Axel Langkowski (bürgerliches Mitglied, SPD) nahm noch einmal Bezug auf die Beschlussvorlage, in der davon die Rede war, dass die neuen Wohnungen „nach Fertigstellung dem sozialen Wohnungsmarkt zur Verfügung“ gestellt werden sollen. Langkowski wollte wissen, ob dies tatsächlich so sein werde, was Elke von Hoff verneinte.

Wirtschaftlichkeit und Bedarf

Die Frage war bereits im vergangenen Mai aufgetaucht, als sich der Ausschuss schon einmal mit dem Bauvorhaben befasst hatte. Damals hatte Rebien-Geschäftsführer Thomas Niemuth gegenüber unserer Zeitung bestätigt, dass diese Option 2016 im Gespräch mit der Verwaltung ausgelotet worden sei. Niemuth sagte auch: „Wir sind grundsätzlich offen dafür.“ Wirtschaftlichkeit und Bedarf spielten bei der Entscheidung eine Rolle und eine Abwägung, bei der auch öffentliche Förderung für sozialen Wohnraum von Bedeutung sei.

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