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Schlei-Bote

18. Dezember 2017 | 06:21 Uhr

Süderbrarup : Bahnhof ohne Barrieren

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Der Ausbau des Süderbraruper Bahnhofs wird mit Bundesmitteln gefördert. Geplant ist eine Investition von 724.000 Euro.

„Der Süderbraruper Bahnhof wird für 724.000 Euro barrierefrei umgerüstet.“ Diese Mitteilung machte die CDU-Bundestagsabgeordnete Sabine Sütterlin-Waack in einer Pressemitteilung.

„Kleine Bahnstationen sorgen mit ihrem Nahverkehrsangebot für die notwendige Mobilität für die Menschen im ländlichen Raum“, so die Abgeordnete. „Durch die Umrüstung erhält auch Süderbrarup einen Modernisierungsschub, indem er barrierefrei gemacht und dadurch der Zugang für alle ermöglicht wird.“

Der Bahnhof gehört damit zu den bundesweit 108 kleinen Bahnstationen, die im Zuge des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung vollständig barrierefrei werden sollen. Davon profitieren Bahnhöfe mit weniger als 1000 Ein-, Aus- oder Umsteigern pro Tag. In Süderbrarup sind es durchschnittlich 716.

Konkret wird in Süderbrarup der Bahnsteig in Fahrtrichtung Flensburg auf 76 Zentimeter Höhe angehoben. Der Bahnsteig der Gegenrichtung hat bereits diese Höhe und wurde schon barrierefrei umgerüstet und mit einem Schutzunterstand versehen. Der beschrankte Fußgängerüberweg funktioniert nach Anfangsschwierigkeiten auch problemlos (wir berichteten). Nur die Beschilderung ist missverständlich und könnte Bahnkunden davon abhalten, ihn zu benutzen. Denn noch stehen dort zwei alte Schilder, die signalisieren: Durchgang verboten! Doch das gilt jetzt nicht mehr.

Der Zugang zu allen Bahnsteigen ist inzwischen stufenfrei. Der Fahrkartenautomat und die Informationskästen sind ebenfalls für Rollstuhlfahrer zu erreichen. Nur beim Einstieg in den Zug hapert es. Doch dieses Handicap wird durch die Bahnsteigerhöhung beseitigt. Wann die Arbeiten durchgeführt werden, steht noch nicht fest.

Für die Gesamtmaßnahme stellt die Bundesregierung in der Zeit von 2016 bis 2018 zusätzliche Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro zur Verfügung. Die Komplementärfinanzierung in gleicher Höhe soll in den Jahren 2016 bis 2020 durch die Länder erfolgen.

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