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Küstenschutz : Badestelle versinkt im Schlamm

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Neue Strömungsverhältnisse gefährden den Deichfuß. Die Sanierung des Strandes wird auf über 30.000 Euro geschätzt.

Dass an der Badestelle etwas getan werden muss, steht außer Frage. Aber was und wie, das ist noch offen und soll mit Hilfe eines Gutachtens geklärt werden. Darauf verständigten sich die Mitglieder des städtischen Bauausschusses. Denn es mache keinen Sinn, hier ein bisschen und dort ein bisschen etwas zu machen, ohne zu wissen, ob das wirklich ausreichend sei. Schließlich haben auch verschiedene Behörden noch ein Wörtchen mitzureden.

Jetzt also geht es darum, mittels eines Gutachtens zu prüfen, was machbar und effektiv, was auch finanziell verkraftbar ist. Gerechnet wird mit Kosten, die sich zwischen 30.000 und 40.000 Euro bewegen. Bei alledem geht es um den Küstenschutz. Bedingt durch unterschiedliche Strömungen ist der Deichfuß gefährdet. Im Bereich der Westmole, erläuterte Norbert Leukert von der Kappelner Stadtverwaltung, sei eine Teilfläche stark versandet. „Im nördlichen Flachwasserbereich ist die Badestelle derart verschlammt, dass man im Schlick versinkt,“ so Leukert. Wichtig sei, die natürlichen Strömungsverhältnisse wieder herzustellen. Zur Diskussion steht im nördlichen Schlei-Strandabschnitt ein teilweiser Aushub und damit verbunden eine ordnungsgemäße Entsorgung. Bei alledem steht zu hoffen, dass der Schlick, der sich im Laufe der zurückliegenden Jahre angesammelt hat, nach Abschluss der Maßnahme auf natürlichem Weg abgetragen wird. Dazu erhofft man sich von besagtem Gutachten Klarheit.

Zu Beginn der Sitzung gab es bei Dunkelheit einen Ortstermin an der Ecke Lange Straße / Fährgang. Hier steht der Gedenkstein „Up ewig ungedeelt“, doch wird er von parkenden Autos verdeckt. Hier sei ein Parkverbot notwendig, so Ausschussvorsitzender Peter Ilgenstein, um besagten Stein zur Geltung zu bringen. Auf Schilder möchte der Ausschuss jedoch verzichten, stattdessen will man nun durch bauliche Veränderungen am Fahrbahnrand ein zwangsläufiges Parkverbot erreichen. Mit einer in die Fahrbahn ragenden gepflasterten „Nase“ soll dies gelingen. Doch dabei gilt es eine Mindestfahrbahnbreite von 4,50 Metern zu gewährleisten. Manfred Wehking von der Kappelner Verwaltung übernahm die Aufgabe, entsprechend den Wünschen eine Beschlussvorlage für die Arnisser Stadtvertretung, die am 9. Dezember tagt, anzufertigen.

Bürgermeister Bernd Kugler nannte noch einen weiteren Termin: am 27. November wird es ab 19 Uhr in der dänischen Schule eine Einwohnerversammlung geben. Das Thema dürfte einiges an Brisanz beinhalten. Es geht um die Müllabfuhr in Deutschlands kleinster Stadt. Die dafür zuständige ASF (Abfallentsorgung Schleswig-Flensburg) hat, wie er sagte, durchblicken lassen, dass die Abfuhr mit ihren großen Fahrzeugen in Arnis zu einem Problem geworden sei. Somit gehe die Überlegung dahin, als Termin für die Abfuhr Montag festzulegen. Damit alles reibungslos vonstatten gehen könne, müsste die Lange Straße an diesem Tag „autofrei“ sein. Eine andere Überlegung der ASF: Die Bewohner bringen ihre Müllbehälter zu einem Sammelplatz.

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