Kappeln : AWO zieht schon wieder um

Die in ihrem Amt bestätigte AWO-Vorsitzende Maria Winter (2.v.li.) mit den für langjährige Zugehörigkeit geehrten Mitgliedern Grethe Buß, Elisabeth Magnussen-Andresen, Marianne Tramsen und Johannes Wagner (v.li.).
Die in ihrem Amt bestätigte AWO-Vorsitzende Maria Winter (2.v.li.) mit den für langjährige Zugehörigkeit geehrten Mitgliedern Grethe Buß, Elisabeth Magnussen-Andresen, Marianne Tramsen und Johannes Wagner (v.li.).

Fünfte Adresse in sieben Jahren: Zum April geht es für die „Klamottenkiste“ der Arbeiterwohlfahrt von der Arnisser in die Mühlenstraße.

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17. März 2014, 18:57 Uhr

„Wir in Kappeln sind stolz auf die Arbeiterwohlfahrt“, bedankte sich bei der Jahresversammlung des Ortsvereins der stellvertretende Bürgervorsteher Christian Andresen. Es bleibe zu hoffen, sagte er, dass die Arbeiterwohlfahrt (AWO) nach mehreren Ortswechseln, die einer „Achterbahn“ gleichen, jetzt in ruhiges Fahrwasser gelange. Andresen wünschte dem Ortsverein bei seiner Arbeit für die Zukunft weiterhin viel Erfolg, Mut und Durchhaltevermögen.

Und das benötigt der 38 Mitglieder zählende Ortsverein. Denn nach den Worten der Vorsitzenden Maria Winter steht noch in diesem Monat ein erneuter Umzug bevor: von der Arnisser in die Mühlenstraße. Der dortige Mietpreis sei erschwinglich und die Räume ansprechend „Wir freuen uns darauf“, sagte Winter. Nach dem Umzug von der Barbara- in die Schmiedestraße im Jahr 2007, weiter in die Alte Post 2010, eine Jahr darauf in die Arnisser Straße ist die Mühlenstraße nun schon die fünfte Adresse in sieben Jahren. Rückblickend auf 2013 resümierte die Vorsitzende, „dass wir wieder viel bewegt haben“. Absoluter Höhepunkt des vergangenen Jahres war die 25-Jahr-Feier des Vereins.

Laut Maria Winter hat sich die Arbeiterwohlfahrt der Nöte und Sorgen von Menschen angenommen. Ihnen zu helfen, soll weiterhin oberstes Gebot sein und das geschehe in vielfacher Weise. Das ehrenamtliche Engagement bezeichnete die Vorsitzende mit Blick auf die Mitglieder als phänomenal und freute sich, dass bei alledem der Klönschnack und das Lachen nicht zu kurz kommen.

Die Hilfe durch die Arbeiterwohlfahrt spiegelte sich im Kassenbericht von Christa Voß wider, als sie die Ausgaben auflistete: Familienhilfe 3516 Euro, Seniorenhilfe 954 Euro, Kinder- und Jugendhilfe 1512 Euro, um nur einige Zahlen zu nennen.

Gleichwohl war es in der Kasse einigermaßen klamm geworden. Glücklicherweise überließ ein Unternehmen der AWO Teppichware in großer Menge. Dafür wurden Abnehmer gefunden, so dass sich die finanzielle Bredouille erledigt hat.

Beifall gab es für die Ehrenvorsitzende Barbara Zink. Als Frau der ersten AWO-Stunde in Kappeln ist sie im vergangenen Jahr von Ministerpräsident Torsten Albig geehrt worden – ein Lob, das sie gerne an die Mitglieder weitergab.

Bevor die Mitglieder ihre Vorsitzende Maria Winter, die bereits seit sechs Jahren dieses Amt bekleidet, für weitere drei Jahre wiederwählten, bescheinigte AWO-Kreisvorsitzender Günter Nissen dem Kappelner Verein, außergewöhnlich aktiv zu sein – darüber sei er außerordentlich froh. So stieg die Zahl der Mitglieder im vergangenen Jahr um fünf Personen an.

Und dann gab es auch noch Ehrungen. Für 20 Jahre Mitgliedschaft überreichte Schriftführer Jürgen Strahl die entsprechende Urkunde an Grethe Buß. Seit 25 Jahren dabei sind Elisabeth Magnussen-Andresen, Johannes Wagner und Marianne Tramsen.

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