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AWO-Handarbeitsgruppe häkelt für Chemo-Patienten

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erstellt am 16.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kappeln | Ihr Ziel haben sie schon längst überschritten. Eigentlich wollte die Handarbeitsgruppe der Kappelner Arbeiterwohlfahrt (AWO) um die 20 Mützen häkeln, inzwischen liegen die Damen schon bei fast 30 Exemplaren. Einfarbig oder bunt geringelt, mit Bommel oder Blume, knallig oder zart - es ist alles dabei. Gedacht sind die Mützen für Menschen, die aufgrund einer Chemo-Behandlung ihre Haare verloren haben, ihnen möchte die Gruppe damit eine Freude machen. Bei der weichen Baumwolle hat das Kaufhaus Stolz nicht auf den ursprünglichen Preis bestanden, übernommen hat die Kosten der AWO-Ortsverein. Fertige Mützen erhalten noch einen persönlichen Gruß und Genesungswünsche, dann werden sie nach Kiel zur Uniklinik gebracht. Und die AWO-Handarbeitsgruppe erreicht damit gleich zwei Dinge: ein geselliges Miteinander beim Häkeln und etwas Gutes für andere zu tun. Wer sich eine Mütze wünscht und Wolle dafür mitbringt, kann sich unter 04642 / 38 08 melden.

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