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ASC-Speckregatta 2013 : Auf zum Speck-Spektakel auf der Schlei

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Noch bis zum 2. September ist Zeit zur Anmeldung für die Speckregatta des Arnisser Segelclubs. Im 93. Jahr ihres Bestehens setzt die traditionelle Wettfahrt auf den Familienfaktor. 70 Schiffe werden erwartet.

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2013 | 07:00 Uhr

Für die Speckregatta gilt auch in diesem Jahr dieselbe Prozedur wie im vergangenen, ja überhaupt in jedem Jahr. „Auch im 93. Jahr der Speckregatta gibt’s für jeden Teilnehmer ein Speckpaket als Preis. Wir halten an der Tradtition fest“, stellt ASC-Vorsitzender Thies Kölln klar.

Die größte Veranstaltung des Arnisser Segelclubs (ASC) lebt nach wie vor von dieser Tradition. Als die Speckregatta 1920 erstmals ausgetragen wurde, waren die ASC-Kassen leer. Also rief der Verein zu Spenden in Form von Lebensmitteln wie Butter, Mehl und eben Speck auf. Diese waren zu der Zeit rar und damit sehr begehrt.

Auch wenn die Zeiten sich geändert haben – die Speckpreise beim ASC sind mittlerweile schon Kult und nach wie vor heiß begehrt. Anders lässt sich die 93-jährige Erfolgsgeschichte dieser Regatta kaum erklären. Und auch in diesem Jahr erwarten Thies Kölln und sein Stellvertreter Claus Nissen wieder an die 70 Yachten für das Speck-Spektakel auf der Schlei.

Das liegt aber auch an einer neuen Taktik des ASC-Führungsduos. Kölln und Nissen wollen ihr besonderes Augenmerk bei dieser Speckregatta auf das Thema Familie legen. Meldungen ganzer Familien sind demnach gerne gesehen. Kölln erklärt: „Durch den Verzicht auf Spinn- und Gennaker können diese Teams ihre Wertung bei der Yardstickzahl verbessern.“ Die Schiffe erhalten sozusagen durch den Verzicht auf diese geschwindigkeitsbringenden, aber aufwändig zu bedienenden Segel eine höhere Vorgabe und werden so konkurrenzfähig mit den Renn-Yachten. Und Claus Nissen ergänzt: „Unser Ziel ist es, die Chancengleichheit zu verbessern, um so die Veranstaltung breiter aufzustellen. Wir wollen auch die Tourensegler für die Speckregatta begeistern.“ Wie üblich können auch Boote anderer Vereine an der Speckregatta teilnehmen.

Und auch abseits des Wassers sind Gäste zum Landprogramm willkommen. Denn am Freitag, 6. September, gibt es nach der Eröffnung der Speckregatta ab 19 Uhr ein Open Ship im Yachthafen mit gleichzeitigem Hafenfest. Das sieht dann so aus, dass die Schiffe mit Heck und Cockpit zur Brücke liegen und deren Eigner Freunde zum Klönschnack an Bord einladen, während der ASC-Chor und eine Gruppe internationaler Musiker für handgemachte Musik sorgen. Etwas Besonderes hat die Jugendabteilung geplant. Bei ihrer Mitmach-Aktion werden Erwachsene in den für sie eigentlich viel zu kleinen Optimisten zu einem Kurzrennen auf die Schlei geschickt. Vier Optis segeln jeweils gegeneinander, da ist für Spaß und Spannung gesorgt.

Für den sportlichen Charakter auf den Optis wie auf anderen Jollen sorgt das Finale der Schleiboot-Liga, die am Sonnabend, 7. September, ihre Abschlusswettfahrt in der Bucht vor Kopperby austragen wird. Dabei gehen die ASC-Segler auf aussichtsreichen Positionen an den Start. Am Sonntag, 8. September, geht es dann bei der Wettfahrt vom ASC nach Lindaunis und zurück um das Blaue Band für das schnellste ASC-Schiff und um das Blau-Gelbe Band für die schnellste auswärtige Yacht.

Nicht zu vergessen: Im Rahmen der Speckregatta wird auch der Spanferkel-Stander für ein verdientes Clubmitglied ausgesegelt. Wer das in diesem Jahr ist ? Darüber hüllen sich Thies Kölln und Claus Nissen in Schweigen. Die Spanferkel-Verleihung erfolgt erst während der Regatta und wird bis dahin streng geheim gehalten. So ist es Tradition, und die wird beim ASC bekanntlich groß geschrieben.

> Regulärer Meldeschluss ist Montag, 2. September. Bis dahin können sich die Crews zu den Wettfahrten anmelden. Meldeformulare sind im Internet unter www.arnissersegelclub.de erhältlich.

 

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