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Green-Screen-Festival : Atemberaubende Naturschönheiten

vom

Am 25. August stellt der Schlei Bote in den "Capitol-Lichtspielen" im Rahmen des Green-Screen-Festivals drei außergewöhnliche Naturdokus vor

Kappeln | Im vergangenen Jahr hat sich der Schlei Bote zusammen mit den "Capitol-Lichtspielen" zum ersten Mal als Green-Screen-Standort ausprobiert - und am Ende ausschließlich begeisterte Zuschauer entlassen. Jetzt könnte sich die Vorführung erstklassiger und atemberaubender Naturfilme im Rahmen des Naturfilmfestivals als fester Programmpunkt auf der sommerlichen Agenda etablieren. In diesem Jahr findet die Präsentation am Sonntag, 25. August, ab 11 Uhr statt; der Eintritt ist wie immer frei.

Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z), zu dem auch der Schlei Bote gehört, zeigt den Besuchern - in Kappeln wie auch in vielen anderen Städten - drei ausgewählte Filme. Anschließend können die Zuschauer darüber abstimmen, welcher dieser Filme den mit 1000 Euro dotierten sh:z-Publikumspreis erhalten soll. Während der Preisverleihungs-Gala am 7. September auf Gut Altenhof bei Eckernförde wird Stephan Richter, Sprecher der Chefredakteure des Verlages, den Gewinner bekannt geben.

Zur Auswahl stehen in diesem Jahr drei sehr unterschiedliche Produktionen. Da ist der eher lyrische Film "The Niyodo River: A Symphony in Blue" des japanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens NHK. Er handelt von dem Niyodo, dem saubersten Gewässer in ganz Japan, bekannt durch seine ungewöhnlich blaue Farbe. Regisseur Yuki Saito: "Ich wollte die fundamentale Schönheit des Wassers darstellen."

Christoph Hauschild dagegen von der NDR-Naturfilm-Produktion hat sich die Auenlandschaft in Vorpommern vorgenommen. Die Wiesen im Stromtal der Peene bilden einen der größten zusammenhängenden Moorkomplexe in Europa. In "Vorpommerns Auen" schildert Hauschild die einzigartige Flora und Fauna dieser Landschaft. So lebt dort auch (noch) der seltenste Adler Deutschlands - der Schreiadler. Es liegt auf der Hand, dass gerade dieser Film zugleich ein Plädoyer für den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts ist.

Der dritte Film schließlich entführt die staunenden Betrachter in die Wüste Kalahari im Süden Afrikas. Man könnte meinen, deren possierliche Bewohner - die Erdmännchen - immer schon einmal im TV gesehen zu haben. Doch diese Produktion zeigt die höchst sozial agierenden Wesen so nah wie noch nie: Zwei Jahre lang wurden sie von eigens entwickelten Kameras in ihren Bauten gefilmt. Spektakuläre Einblicke jenseits aller Niedlichkeit, das verspricht "Die Sprache der Erdmännchen".

Im siebten Jahr seit der Gründung hat sich Green Screen als größtes Naturfilmfestival in Deutschland etabliert und als das publikumsstärkste seiner Art in ganz Europa. Erwartet werden wieder mehr als 12 000 naturbegeisterte Zuschauer. Über 200 Naturfilme aus 35 Ländern wurden eingereicht, erstmals auch Produktionen aus Papua-Neuguinea oder Sri Lanka. Wer am Sonntag, 25. August, in den Kappelner "Capitol-Lichtspielen" dabei sein will, der schickt eine Mail an redaktion.kappeln@shz.de oder eine Postkarte an Schlei Bote, Schmiedestraße 11, 24376 Kappeln, Stichwort "Green Screen" (bitte immer mit Name, Adresse, Telefon). Verlost werden pro Einsendung zwei Karten. Einsendeschluss ist Sonnabend, 17. August, 18 Uhr. Die Gewinner werden benachrichtigt. Allen Teilnehmern viel Glück !

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erstellt am 10.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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