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Norddeutsche Meisterschaft : ASC-Crew schrammt knapp am Titel vorbei

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Ein Schleswiger sichert sich auf der Schlei zum dritten Mal die Norddeutsche Meisterschaft der H-Boote. Thedje Ancker und Team werden Zweiter.

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2014 | 07:30 Uhr

Zwei spannende Tage voller Segelsport erlebten 17 Skipper und ihre Crews bei der Norddeutschen Meisterschaft der H-Boote auf der Schlei. Ausrichter der Wettfahrt war der Arnisser Segel-Club (ASC) unter Leitung von Kai Spranger. Der Club schickte gleich vier Boote ins Rennen, darunter die als Mitfavoriten gehandelte Crew um Lokalmatador Thedje Ancker mit Thomas Molt, Claus Willy Schmidt und Nicolaus Schmidt (GER 1276). Zu den weiteren Favoriten gehörten Dirk Stadler vom Segel- und Ruderclub Simssee (SRS), Deutscher Meister der H-Boote des Jahres 2013 und Ranglistenerster dieses Jahres, mit der Segelnummer GER 1656 und Helmut Claußen, Ranglistenerster des Vorjahres aus Schleswig, mit der „GER 1010“ vom Wiking-Yacht-Club Schleswig.

Der Wind mit Stärken zwischen 3 und 5 sorgte für perfekte Segelbedingungen. Entschieden wurde die Norddeutsche Meisterschaft der H-Boote in insgesamt fünf Wettfahrten – drei am Sonnabend und zwei am Sonntag – im Segelrevier zwischen Arnis und Karschau. Vom Startboot „Onassis“, das Werner Köhler zur Verfügung gestellt hatte, erfolgte der Start durch den erfahrenen Wettfahrtleiter Walter Sperlich. Auch für die Auslegung der Kurse und die Durchführung der Wettfahrten war Sperlich verantwortlich und löste diese Aufgabe gewohnt souverän.

Am ersten Tag fuhr der „Ancker-Express“ vorneweg. In den drei Regatten holten sie einen Sieg und zwei zweite Plätze. Mit fünf Punkten hatten sie nur knapp die Idealpunktzahl verfehlt. Und doch lagen den Kappelnern die Verfolger dicht auf den Fersen. Helmut Claußen, Ernst Wüstenberg und Reiner Jebe („GER 1010“) siegten ebenfalls einmal und holten zwei dritte Plätze. Damit kamen sie auf sieben Punkte und belegten nach dem ersten Tag den zweiten Platz. Auch der andere Favorit Dirk Stadler (Starnberg) war mit den Plätzen 4, 6 und 1 mit insgesamt elf Punkten und dem dritten Gesamtrang noch gut im Rennen. Alle anderen Boote lagen im Gesamtergebnis deutlich hinter diesen drei Favoriten. Da die drei Erstplatzierten noch ein Streichergebnis einsetzen konnten, stand somit schon nach dem ersten Tag fest, dass eins dieser drei Schiffe den Gesamtsieger stellt.

Und so kam es denn auch. Am nächsten Tag zeigte sich die Wiking-Crew aus Schleswig bei Windstärken um 3 aus Südwest äußerst konzentriert. Skipper Helmut Claußen und seine Crew kamen mit den etwas schwächeren Winden besser zurecht und landeten je einmal auf Platz 2 und 1. Das waren lediglich drei Punkte und bedeuteten bei sieben Punkten insgesamt den Gesamtsieg und die Norddeutsche Meisterschaft. Für Claußen war es bereits der dritte Titel in dieser Kategorie. Das am ersten Tag in Führung liegende ASC-Team erreichte in den beiden abschließenden Regatten jeweils den vierten Platz. Einen vierten Platz konnten sie aus der Wertung streichen, sodass die Kappelner mit neun Punkten auf Platz 2 kamen. Auf dem dritten Gesamtrang landete die „GER 1656“ von Dirk Stadler mit zwölf Punkten. Sie lag am zweiten Tag je einmal auf Platz 1 und 9.

Die weiteren Boote des ASC, die „GER 1689“ mit Björn Wendel, Marc Müller und Henning Herges, die „GER 730“ mit Claudius Callsen, Lars Agger und Mathias Henrici, und die „GER 1285“ mit Matthias Föh, Malte Neumann-Lezius, und Helge Neumann-Lezius, landeten in der Gesamtwertung im Mittelfeld auf den Plätzen 10, 12 und 13.

Die abschließende Siegerehrung nahm ASC-Vorsitzender Peter Boltz im Club-Restaurant vor. Die Siegercrew um Claußen erhielt den begehrten Wanderpokal und die drei ersten Teams zusätzlich Sachpreise. Dirk Stadler (Starnberg) und Philipp Ulherr (Chiemsee) erhielten als Ehrenpreise für die weiteste Anreise vereinseigene Einkaufstrollys (Hackenporsche).

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