zur Navigation springen

Veranstaltungsplanung : Arnisser feiern gleich doppelt

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Planungen für „Musik am Noor“ und das Stadtfest sind bereits in vollem Gange.

Gleich zwei Großereignisse stehen Deutschlands kleinster Stadt für 2015 ins Haus: Zum einen das Stadtfest am 4. Juli und zum anderen am 7. und 8. August das mittlerweile fünfte Festival „Musik am Noor“. Zu dieser Konzertveranstaltung kamen noch vor einigen Wochen 5000 Besucher nach Arnis.

Die Organisation des Stadtfestes, das alle zwei Jahre ausgerichtet wird, haben Anja Erichsen, Jane Adler und Ralf Timm in ihre Hände genommen. In der jüngsten Sitzung des Touristikausschusses stellten sie ihr vorläufiges Konzept vor. Mit dem Fest soll der Bekanntheitsgrad der kleinen Stadt einmal mehr gesteigert werden. „Wir wollen Begeisterung schaffen und zusammen feiern“, so das Credo des Trios. Was das Stadtfest-Team darlegte, bewertete Ausschussvorsitzender Hans-Joachim Schock als sehr überzeugend, verhehlte aber nicht, dass die Organisation sehr personalintensiv sein werde. „Wir brauchen jede helfende Hand“, sagte Schock.

Ziel des Planungs-Trios ist es, ein Fest auf die Beine zu stellen, über das Einheimische und Besucher noch lange sprechen werden. Zu den Angeboten sollen unter der Überschrift „Schönes aus Arnis“ Blumensamen aus städtischen Gärten oder Marmeladen von in der Stadt geernteten Früchten und Stadtfest-Tassen ebenso gehören wie eine Stadtrallye mit Elke Lauenstein. Des Weiteren stehen Kirchenführungen mit Erika Kotenbeutel, noch geheimnisvolle Aktionen wie „Dänisches Diplom“ mit Mie Pape und „Monster aus Arnis“ mit Kristina Wegener, der Einsatz der Schokokuss-Wurfmaschine und ein China-Workshop mit der Arnisser Kunstschaffenden Brigitte Wollert auf dem Programm. Auch an Spielen für Kindern soll es nicht fehlen. Zudem ist im Rathaus eine Ausstellung des Landesarchivs über die Arnisser Historie vorgesehen. Aufgefrischt werden sollen die in die Jahre gekommenen Schilder über die Bedeutung der Häuser. Und bei alledem wollen die Verantwortlichen etwas Bleibendes schaffen, wobei ihnen beispielsweise die Anschaffung eines Spielgerätes vorschwebt. Wie mit dem üblichen Flohmarkt verfahren wird, ist noch offen – angedacht ist dafür unter Umständen ein separater Termin.

Doch mit den beiden Festen im nächsten Jahr nicht genug. Auch die Ausstellungsreihe „Kunst im Rathaus“ wird fortgesetzt. Vier Künstler haben ihr Kommen bereits angekündigt. Und auch im Winter soll das Rathaus für Veranstaltungen geöffnet werden: Am ersten Advent tritt Rita Gäbler mit einer Jazz-Combo auf, am 10. Januar gibt sich der freie Angeliter Autorenkreis mit Lesungen, Musik und einem kleinen Theaterstück die Ehre.

Angeregt und als gute Idee bewertet, wurde der Vorschlag für besondere Sommerabende am Schleistrand mit Picknick und Musik.

Was die Umgestaltung des Sägeplatzes am kleinen Parkplatz – derzeit eine leere Rasenfläche – betrifft, sind die Bürger aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten. Fest steht, dass der Bereich des Gedenksteines „Up ewig ungedeelt“ am Fährgang „aufgehübscht“ und aus seinem Schattendasein herausgeführt werden soll. Das heißt, dass die Hecke, hinter der der Stein kaum zu sehen ist, zurückgeschnitten und der Stein wieder lesbarer gemacht wird.

Um gehbehinderten Menschen einen Spaziergang auf dem Rundwanderweg schmackhaft zu machen, sollen fünf Bänken aufgestellt werden, damit es zwischendurch eine Sitzegelegenheit gibt.

Aufgegriffen hat der Touristikausschuss die Idee von Bürgermeister Bernd Kugler, am Alten Damm im südöstlichen Bereich eine 1,50 Meter hohe Aussichtsplattform aus Holz mit Rundumblick auf die Schlei und aufs Land zu realisieren. Das wird nicht heute und morgen geschehen, aber, so Vorsitzender Schock: „Wir bleiben am Ball.“

zur Startseite

von
erstellt am 31.Okt.2014 | 07:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen