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Kreuzung in Langballig : Ampel soll Nordstraße sicher machen

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Mehr Verkehr, mehr Unfälle: Der Landesbetrieb Straßenbau reagiert nach 30 Jahren auf die Forderungen nach einer Ampel auf der B199.

30 Jahre lang dauern die Bemühungen schon an, die große Kreuzung an der Nordstraße in Langballig beim Alten Bahnhof zu entschärfen. Anträge, entweder eine Ampelanlage aufzustellen oder einen Kreisverkehr einzurichten, wurden immer wieder abgelehnt. Gleiches galt für den Vorschlag, einen Tunnel einzurichten, damit zumindest Fußgänger und Radfahrer die Bundesstraße in Richtung Grundhof zum Kindergarten und zum Müttergenesungsheim gefahrlos hätten unterqueren können. Auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung konnte Langballigs Bürgermeister Peter Dietrich Henningsen nun endlich verkünden, dass eine „Lichtsignalanlage“ errichtet werden soll.

Auf Nachfrage teilte Stefanie Bergner, stellvertretende Leiterin der Niederlassung Flensburg des Landesbetriebes für Straßenbau und Verkehr in Schleswig-Holstein, mit, dass die Verkehrsbelastung der Kreuzung in letzter Zeit deutlich zugenommen habe. Zudem seien im vergangenen und in diesem Jahr die Unfallzahlen merklich gestiegen. „Die Polizei hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass es hier einen Unfallhäufungspunkt gibt“, sagte Bergner. Nach Abwägung aller Umstände sei nun die Entscheidung für eine Ampelanlage und gegen einen Kreisverkehr gefallen. Wie Bergner weiter berichtete, soll ein Ingenieurbüro Anfang 2015 mit der Planung beauftragt werden. Wann mit dem Bau begonnen werde, hänge von verfügbaren Finanzmitteln ab. Ein unmittelbarer Zusammenhang mit der für das zweite Quartal 2015 vorgesehenen Grundsanierung der Nordstraße auf dem Abschnitt zwischen Langballig und Oxbüll bestehe nicht.

Der Bürgermeister ist erleichtert, dass die Entschärfung dieses viel befahrenen Knotenpunktes nun beschlossene Sache ist. „Wir hoffen, dass damit der Kreuzungsverkehr von Langballigau und Grundhof in absehbarer Zeit zügiger abläuft“, sagte Henningsen. Die Gemeinde möchte an der Ausgestaltung beteiligt werden. Besonderen Wert legt Henningsen auf einen „Grünen Pfeil“ für Rechtsabbieger, die aus Langballigau kommen. So könnte gerade im Sommer der vom Hafen kommende Urlaubsverkehr über die vorhandene Einfädelungs- und Beschleunigungsspur besser in Richtung Flensburg abfließen. Ein weiterer Wunsch geht dahin, die in diesem Bereich geltende Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 auf 60 Kilometer zu senken. Schließlich ist dem Bürgermeister eine schnelle Finanzierung wichtig, damit das Projekt nicht auf eine lange Bank geschoben wird.

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