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Rapsblüte in Kappeln : Abwechslung und gute Aussichten

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Etwa 1500 Besucher beim vierten Rapsblütenfest. Fahrt mit der Drehleiter und Ponyreiten zogen viele Gäste an.

Kappeln | Der Raps leuchtet in der Sonne, Kinder sitzen auf Ponys oder versuchen sich an der Wasserspritze der Feuerwehr. Der Shanty-Chor aus Bruchmühlen in Ostwestfalen singt und die Gäste schunkeln, viele von ihnen mit einer Bratwurst in der Hand. Gestern feierten die Besucher der Freiwilligen Feuerwehr und des Ferienhofes Siemen gemeinsam das vierte Rapsblütenfest.

„Es war ein ständiges Kommen und Gehen – schwer zu schätzen, wie viele Gäste wirklich über den Tag verteilt hier waren, aber ich glaube mit 1500 liegen wir etwa richtig“, erklärte Frauke Siemen gestern Nachmittag. Die Organisatorin war am Ende sehr zufrieden – nicht nur mit dem guten Wetter: „Wurst weg, Bier leer – wir haben alle einen guten Schnitt gemacht.“

Von 10 bis 17 Uhr kamen die Menschen und bummelten von Stand zu Stand. Die Freiwillige Feuerwehr Ellenberg hatte anlässlich des Tags der offenen Tür Löschfahrzeuge ausgestellt und bot Fahrt mit der Drehleiter 23-12 an. Bis auf 30 Meter ging es hinauf und ermöglichte Interessierten ohne Höhenangst einen Blick über Kappeln und die Schlei und – nach einer kleinen und langsamen Drehung – über die Rapsfelder bis nach Schleimünde. Wehrführer Jürgen Mayer, der das Fest gemeinsam mit Frauke Siemen organisiert hatte, musste den Sicherheitsgurt vielen Neugierigen anlegen: Die Nachfrage nach der Höhenluft war groß. Gut und ausgelassen war auch die Stimmung beim „Kampf der Wehren“. Acht Feuerwehren mussten sich in fünf Geschicklichkeitsspielen und sportlichen Wettkämpfen beweisen. Am Ende hatte die Freiwillige Feuerwehr Stutebüll die Nase vor. Auf Platz zwei und drei behaupteten sich die Kameraden der Olpenitzer Wehr.

Andree und Pia Möller aus Kappeln hatten eine Familienausflug mit ihren Söhnen Martin (5) und Moritz (2) gemacht. Am Feuerwehrauto gab es eine Mittagspause, bevor es Martin zu den Wasserspielen weiter zog. „Wir waren auch beim letzten Rapsblütenfest hier und wollten den Kinder in diesem Jahr wieder zeigen, was es hier alles so gibt“, sagte Pia Möller. Die erste Station musste allerdings das Ponyreiten auf Hof Siemen sein. „Das stehen die Jungs total drauf.“

Neben dem Reitplatz hatten verschiedene Aussteller ihre Tische aufgebaut. Bunte Flohmarktartikel gab es hier. Mit von der Partie war auch Rosemarie Grobe, Susanne und Patrick van Solt sowie Marion Reusch. „Wir sind Nachbarn von Familie Siemen“, erklärte Susanne van Solt. Beim Flohmarkt mitzumachen – das war ein spontaner Entschluss. Für die interessante Auslage habe sie auf den Dachboden gemusst, sagte sie und lachte. „Und die Kinder auch“. Neben den Flohmarktständen waren auf der Wiese auch der Verschönerungsverein mit Glücksrad und am Pavillon des Geflügelzüchtervereins Süderbrarup gab es verschiedene Vogeleier zu sehen – vom Reisfink über Wachtel bis hin zur Pommerngans und zum Nandu. Erholung und Torte gab es im Gartencafé.

Von der großen Hüpfburg liefen die Kinder zum Anhänger am alten Lanz-Bulldog-Schlepper, der vor sich hin tuckerte, bis Jochen Siemen zu einer Runde übers Feld loslegte. Mit dabei auch Nele (5) und Bela (3) aus Süderbrarup, die mit ihrem Opa Olaf Jensen aus Husum zum Rapsblütenfest gekommen waren. „Eine wirklich nette Veranstaltung“, lobte Jensen.

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erstellt am 15.Mai.2017 | 06:03 Uhr

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