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Schlei-Bote

18. August 2017 | 13:11 Uhr

Ab heute Abend ist B 76 wieder frei

vom

Fahrdorf | Nach den Hiobsbotschaften aus der vergangenen Woche von der Sperrung der Rader Hochbrücke für Lkw und Staus auf den Umleitungsstrecken folgt nun eine gute Nachricht von der B 76: Die Bauarbeiten zwischen Fahrdorf und Fleckeby sind fast abgeschlossen. Bereits heute gegen 20 Uhr soll die Straße wieder freigegeben werden, zunächst mit einem Tempolimit von 40 Stundenkilometern - aber dafür vier Tage früher als ursprünglich geplant.

Derzeit laufen die abschließenden Arbeiten auf Hochtouren - Nachtschichten wurden eingelegt. Auf der frisch asphaltierten rund acht Kilometer langen Strecke werden Fahrbahn-Markierungen aufgebracht, Schutzplanken eingerichtet, Hunderte Leitpfosten gesetzt, die Banketten profiliert und fehlende Asphalt-Deckschichten an Kreuzungen, Zufahrten und Feldwegen aufgebracht. Diese Arbeiten werden in der kommenden Woche neben dem fließenden Verkehr weitergeführt.

"Alles wird Zug um Zug abgearbeitet. Das sind aber alles Dinge, bei denen keine Vollsperrung benötigt wird", sagte Reiner Harks, Projektleiter des Landesbetriebes Straßenbau- und Verkehr Schleswig-Holstein. "Mit Blick auf die Situation der Rader Hochbrücke wollen wir für Abhilfe und Entspannung sorgen. Jede Stunde, die früher frei gegeben wird, zählt, und liegt im Interesse aller." Bis zum Wochenende werden die blinkenden LED-Hinweis-Tafeln gegen Beschilderungen "Vorsicht Rollsplitt" mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 Stundenkilometer angebracht. Um Schäden am eigenen oder an fremden Fahrzeugen und Personen zu vermeiden, rät Harks, das reduzierte Tempolimit unbedingt zu befolgen. Beim Befahren der Straße bittet er um Rücksichtnahme. "Es sind immer noch viele Menschen, die hier arbeiten".

Für die Bauarbeiter der B 76 gab es ohnehin keine Sommerferien: In der sechswöchigen Bauzeit wurden die Asphaltschichten mit zahlreichen Fräsen abgetragen und anschließend 40 000 Tonnen Asphalt-Mischgut auf einer Fläche von 65 000 Quadratmetern aufgebracht. "Hubbel gibt es hier nicht", sagt Harks.

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erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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