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Schlei-Bote

18. Oktober 2017 | 15:47 Uhr

50 Stunden Filmmaterial

vom

Vorjury sichtet und sortiert Beiträge für Internationales Naturfilmfestival "Green Screen"

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Eckernförde | Der Fernseher im Stadthotel lief heiß: 173 Naturfilme sah sich die sechsköpfige Vorjury an, um eine Auswahl für das Green-Screen-Festival im September zu treffen. Das sind rund 50 Stunden Filmmaterial. "Die Beiträge reichen von Produktionen, die mit der versteckten Wackelkamera unter der Armbeuge gedreht wurden, bis hin zum Einsatz der Kamera als künstlerisches Mittel", verriet Juror Michael Packschies. Der kürzeste Film dauerte nur zehn Sekunden, der längste über 100 Minuten, sodass die Arbeit des Gremiums zu einem echten Marathon wurde. Jury-Leiter Dieter Hoese lobte: "Wir haben in den letzten Jahren ein stetes Anwachsen der Bildqualität gehabt, insbesondere durch die moderne Digitaltechnik.", Allerdings wünsche er sich bei so manchem Beitrag mehr Kreativität. Er vermisse eine Geschichte oder eine Dramaturgie: "Es reicht nicht mehr, nur eine Ansammlung schöner Bilder zu haben", sagte er.

Die Vorjury sucht 70 Filme aus, die im Herbst auf dem Festival gezeigt werden. Jeweils drei Filme nominiert sie in insgesamt 14 Kategorien, darunter "Beste Kamera", "Beste Musik" oder "Beste Story". Über die endgültigen Sieger entscheidet dann eine Hauptjury zwei Tage vor dem Festival. Erstmals gibt es in diesem Jahr die Kategorie "Independent", in der ein Preis für die beste Produktion vergeben wird, die unabhängig und nicht im Auftrag von Fernsehsendern entstanden ist. Außerdem gibt es im Kurzfilmbereich eine neue Kategorie, "Frohnatur", mit Augenmerk auf dem humoristischem Aspekt. Insgesamt wurden in diesem Jahr 217 Filme eingereicht - so viele wie nie zuvor.

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