Betreiber gefunden : 200 Boots-Liegeplätze für das Ostseeresort Olpenitz

Eine Grafik des Ostseeresorts Olpenitz aus der Vogelperspektive: Links im Vordergrund sind die schwimmenden Häuser, rechts die Marina zu erkennen.
Eine Grafik des Ostseeresorts Olpenitz aus der Vogelperspektive: Links im Vordergrund sind die schwimmenden Häuser, rechts die Marina zu erkennen.

Investor Helma hat einen Partner für den Yachthafen-Bau gefunden. Noch in diesem Jahr soll mit zwei weiteren Bauabschnitten begonnen werden.

shz.de von
16. Januar 2015, 07:30 Uhr

Die Helma Ferienimmobilien GmbH hat per Presseerklärung mitgeteilt, dass sie einen „erfahrenen Partner aus dem maritimen Bereich“ für die geplante Marina im Ostseeresort Olpenitz gefunden hat. Namen wurden aber nicht genannt. Per Barlag Arnholm, geschäftsführender Gesellschafter der Helma Ferienimmobilien GmbH , die Eigentümerin der Anlage ist, erklärte am Donnerstag auf Nachfrage, dass dieser Partner derzeit noch nicht genannt werden möchte.

Der Hafen in Olpenitz mit einer Wassertiefe von 7,5 bis 8 Metern zählt zu den tiefsten Yachthäfen Deutschlands und soll auch größeren Schiffen Platz bieten. „Die Marina wird nicht nur aufgrund ihrer Tiefe einzigartige Liegeplätze mit Ostseezugang bieten, sondern darüber hinaus mit einer hervorragenden Infrastruktur überzeugen“, meinte Arnholm. Dazu zählt nach dem augenblicklichen Stand der Planung unter anderem auch eine komplette Medienversorgung, wie der gebürtige Däne erläuterte.

Die Marina soll 200 Yachten Platz bieten, wie viele davon Gastliegeplätze sein werden, steht noch nicht fest. Im Gegensatz zur Vorgänger-Planung wird bei Weitem nicht jeder Ferienhausbesitzer auch einen festen Bootsliegeplatz bekommen. Doch will Arnholm das Angebot hier etwas nachbessern. „Im Nordbereich entsteht durch Helma Ferienimmobilien in eigener Regie ebenso eine kleine Marina“, führte er am Donnerstag weiter aus. Die Liegeplätze wird die Gesellschaft zum Teil verkaufen und zum anderen Teil vermieten. „Anfragen dazu haben wir schon sehr viele“, meinte der Geschäftsführer.

Derzeit ist im südwestlichen Teil des Hafens eine Marina in Betrieb, die von der Kappelner Mittelmanns Werft und dem Eberhardt Maritimcenter aus Arnis unterhalten wird. Beide Firmen hatten im April 2012 mit dem Insolvenzverwalter von Port Olpenitz, Dr. Rainer Eckert, einen Pachtvertrag über fünf Jahre geschlossen.

Doch auch in den übrigen Teilen des Feriendorfes, das später einmal 1000 Wohneinheiten umfassen soll, wird sich in diesem Jahr laut Arnholm einiges tun. „Im Laufe des Jahres starten wir mit weiteren Bauabschnitten“, meinte Arnholm. So will die Helma noch in diesem Jahr im Bauabschnitt III  B 60 schwimmende Häuser in Eigenregie erstellen.

Hinzu kommen noch im Bauabschnitt III A auf dem Schleidamm zwischen Hafen und Schlei die jetzt fertiggeplanten sogenannten „Schlei-Villen“. Hierbei handelt es sich um Gebäude mit jeweils zwei oder vier Eigentumswohnungen von 100 bis 141 Quadratmeter Größe. Außerdem will das Unternehmen voraussichtlich Mitte des Jahres auch den siebten Bauabschnitt in Höhe des Schleihakens angehen. Dagegen ist die Helma in puncto Fährverbindung nicht weitergekommen. „Hier gibt es momentan keine Neuigkeiten“, heißt es dazu nur knapp zu unserer Anfrage.

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