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06. November 2013, 00:33 Uhr

Der Gastliegerhafen kann innerhalb des Eigenbetriebes seine Aufwendungen voll und ganz selbst tragen. Dieser Sportboothafen macht weit über die Hälfte der Erträge des gesamten Hafenbetriebes aus. In diesem Jahr konnte der Hafen mit 5013 Seglern erstmals die Schallgrenze von 5000 Seglern überschreiten.
Bei den übrigen Teilen der Hafenwirtschaft sieht es dagegen eher trübe aus. Der Hafenumschlag konnte im Jahr 2012 zwar leicht zulegen, doch bedeuten die knapp 5900 Tonnen eines der schlechtesten Ergebnisse überhaupt in der Hafenhistorie. Getreide wird auf dem Wasserweg nicht mehr nach Kappeln geliefert und so sind es vier Schiffe jeweils mit Dünger geladen, die für etwas Umsatz gesorgt haben. Bei der Personenschifffahrt hat 2012 die Zahl der Fahrgäste im Vergleich zum Jahr 2011 um 400 auf 3476 Fahrgäste zugenommen, bleibt aber auf äußerst niedrigem Niveau. Besser entwickelte sich die Fischanlandung in Kappeln. Hier wurden in 2012 rund 775 Tonnen mehr gezählt als in dem Jahr davor.

Das Wasserwerk hat im vergangenen Jahr 0,8 Prozent weniger Wasser geliefert als in dem Jahr davor. Auch in den kommenden Jahren ist bei der Wasserabgabe mit stagnierenden oder sinkenden Zahlen zur rechnen. Grund hierfür seien weniger und kleinere Haushalte sowie der geringere Wasserverbrauch von Wasch- und geschirrspülmaschinen. Für das kommende Jahr ist mit dem Neubau eines Hauptversorgungsbrunnens im Wassermühlenholz zu rechnen. Die Kosten dafür werden auf 210000 Euro geschätzt. Die Finanzierung kann ohne Kreditaufnahme erfolgen.

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