Shenefeld : Zu teuer: Grüne wollen den Wanderweg am Flaßweg knicken

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75.000 Euro: Verbindung zwischen Flaßbarg und Flaßweg ist der Partei zu teuer. Entscheidung fällt im Bauausschuss.

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21. Mai 2015, 10:00 Uhr

Schenefeld | Vom Flaßbarg rüber zum Flaßweg: Das war bisher nicht möglich, obwohl bereits 1990 die Wegeverbindung für Radfahrer und Spaziergänger vermessen worden war. Es fehlte immer am Geld. Der Flaßbarg blieb eine Sackgasse. Das soll sich aber ändern. Im August 2014 hatte die Politik beschlossen, dass ein 350 Meter langer und 3,50 Meter breiter Wanderweg gebaut werden soll. 75.000 Euro sollten investiert werden. Der ebenfalls geplante Knick war durch die XFEL-Ausgleichszahlung finanziell gesichert.

Doch die Grünen wollen das Vorhaben wieder von der Investitionsliste streichen. Der Wanderweg soll geknickt werden. Grund: Den Grünen ist dieser Weg schlicht zu teuer. „Der Nutzen eines zusätzlichen Wanderwegs in diesem Bereich rechtfertigt nicht die hohen Kosten der Maßnahme, zumal andere Wanderwege verfügbar sind“, sagt Grünen-Ratsherr Michael Behrens. Der Wanderweg geht auf einen Vorschlag von Bauamtschef Günter Leimert zurück. Grund für dessen Vorstoß: Die Wärmeversorgungsgesellschaft Schenefeld hat eine Fernwärmeleitung vom Böttcherkamp über den Flaßweg bis zum „Stadtzentrum“ gebaut. Im Zuge dieses Vorhabens sollte der Weg angelegt werden – auch als Ersatz für einen früher vorhandenen Weg dienen, der nach der Sandentnahme und der Erhaltung des Angelsees nicht wieder hergestellt wurde. Die Stadt sah in dem Wanderweg auch ein ergänzendes Angebot, als Verbindung in die Osdorfer Feldmark. Der Wanderweg: Eine Entscheidung fällt am Dienstag, 26. Mai, im Bauausschuss. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus am Holstenplatz.

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