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Bundesweiter Aktionstag : Zu Fuß zur Schule: Grundschüler aus Schenefeld sind dabei

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Grundschule Altgemeinde beteiligt sich zum ersten Mal am bundesweiten Aktionstag. Sicherheit der Kinder soll erhöht werden.

Schenefeld | Weniger Autos. Weniger Chaos. Mehr Sicherheit: An der Grundschule Altgemeinde regierten gestern die Fußgänger. Zum ersten Mal beteiligte sich die Schule an der Aktion „Zu Fuß zur Schule“, die seit 1994 vom Verkehrsclub Deutschland und dem Kinderhilfswerk bundesweit organisiert wird. „Wir wollen die Eltern sensibilisieren, aufklären und auch zum Umdenken bewegen“, sagt Schulleiterin Eva-Maria Jürgens.

Sie geht davon aus, dass von den 255 Jungen und Mädchen etwas mehr als 50 Prozent ihren Schulweg zu Fuß meistern. Diesen Anteil möchte sie steigern. Dienstag kamen fast alle Kinder mit Mama und Papa, Oma oder Opa auf ihren zwei Beinen in die Schule an der Blankeneser Chaussee.

Die Verkehrssicherheit erhöhen: Jürgens kann jeden Morgen beobachten, was rund um ihre Schule los ist, wie Kinder gefährdet werden. „Häufig wird zu schnell gefahren, rücksichtslos gehalten und ohne auf Kinder zu achten gewendet.“ Die Rektorin hat auch beobachtet, dass Kinder ohne entsprechenden Sitz auf dem Beifahrersitz gebracht werden, einige nicht einmal angeschnallt sind.

Am Aktionstag war von 7.30 bis 8 Uhr auch die Polizei vor der Schule – nicht um Strafzettel zu verteilen, sondern um mit den Eltern ins Gespräch zu kommen, sie auf die gefährlichen Situationen hinzuweisen. Hauptproblem: der Zeitmangel. Im Alltagsstress herrscht in vielen Familien enormer Zeitdruck, wenn beide Eltern berufstätig sind. Beim Weg zur Schule regieren Eile, Stress und Hektik. „Ein besseres Zeitmanagement würde die Situation entschärfen“, sagt Jürgens. Aber am Fuß-Aktionstag geht es nicht nur um mehr Sicherheit rund um die Schule. „Nachgewiesenermaßen ist es sogar für das Gehirn der Kinder wichtig, Wege zu Fuß zurückzulegen und Sauerstoff aufzunehmen. Der Körper wird insgesamt wacher und leistungsfähiger“, betont Jürgens.

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erstellt am 30.Sep.2015 | 10:00 Uhr

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