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Wohnungsgipfel: ;Auf der Suche nach der richtigen Strategie

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erstellt am 24.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Schenefeld | Bezahlbarer Wohnraum: 90 Minuten wurde im Rathaus diskutiert. Sieben Wohnungsbauunternehmen waren der Einladung von Bürgermeisterin Christiane Küchenhof zum ersten Wohnungsgipfel (wir berichteten) gefolgt. Am Tisch saß die erste Riege - auch ein Vertreter der Investitionsbank Schleswig-Holstein.

Und das Ergebnis? Kann sich aus Sicht der Bürgermeisterin sehen lassen. "Das Interesse ist groß. Wir wollen im Dialog bleiben und die Politik mit ins Boot holen", sagte die Verwaltungschefin.

Die Idee: Die Unternehmen erhalten Fördermittel des Landes zur Sanierung ihrer Wohnungen. Im Gegenzug erhält die Stadt ein Benennungsrecht, kann somit sozial Schwächeren günstigen Wohnraum anbieten.

Das Problem: Mit der Soka Bau und der Neuen GeWoGe haben laut Küchenhof zwei große Unternehmen ihren Wohnungsbestand bereits in den vergangenen Jahren saniert. "Sie hätten eher Interesse an Neubauvorhaben", sagte Küchenhof. Auch dafür stellt das Land Geld aus dem 50 Millionen Euro schweren Fördertopf für die Hamburger Randkreise zur Verfügung.

In Schenefeld gibt es zurzeit 287 sozial geförderte Wohnungen. 2014 laufen die ersten Bindungsfristen aus. Dann könnte die Wohnung auf dem freien Markt vermietet werden. Die Stadt will aber auch selbst tätig werden. Sie besitzt eigene Wohnungen. "Diese müssen dringend saniert werden. In einigen gibt es noch Nachtspeicherheizungen", betont Küchenhof. Auch das Thema Barrierefreiheit müsse angegangen werden. Die Bürgermeisterin hofft, dass es auch dafür Fördermittel aus Kiel gibt.

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