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Fachtag am Gymnasium : Wie spricht man mit Kiffern?

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Tagung wurde von der Awo-Suchtberatungs- und Präventionsstelle in Kooperation mit dem Team Suchtprävention des Gymnasiums organisiert.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2014 | 16:51 Uhr

Schenefeld | „Intervention bei Cannabiskonsum“: So lautete der Titel einer Fachveranstaltung am Schenefelder Gymnasium. Sie wurde von der Awo-Suchtberatungs- und Präventionsstelle in Kooperation mit dem Team Suchtprävention des Gymnasiums organisiert. „Es ist sowohl für Lehrer als auch sozialpädagogische Fachkräfte eine große Herausforderung, mit kiffenden Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, den richtigen Ton zu treffen und deren Motivation zur Verhaltensänderung zu stärken“, sagte Awo-Mitarbeiter Torben Richter.

Deshalb wurde Katrin Lammers von der Jugendsuchtberatung „Kö 16a“ der Stadt Hamburg als Fachreferentin eingeladen, um den Teilnehmern Wissen und Gesprächstechniken rund um das Thema Cannabis zu vermitteln. Lammers erarbeitete mit den Teilnehmern, dass es wichtig sei, die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt abzuholen und nicht mit erhobenem Zeigefinger über mögliche negative Folgen des Kiffens zu sprechen. Vielmehr sei es wichtig, ein offenes Ohr für die Gründe des Kiffens zu haben und die positiven Verhaltensänderungen bei den Jugendlichen im Blick zu haben – auch wenn diese am Anfang häufig sehr klein seien.

Die Veranstaltung wurde laut Awo von allen Seiten sehr positiv aufgenommen. Joachim Lewis vom Team Suchtprävention des Gymnasiums betonte, dass die Veranstaltung den Lehrkräften viele gute Anregungen gegeben habe, an denen man jetzt weiterarbeiten werde. Besonders positiv wurde von allen Seiten aufgenommen, dass auch drei Schüler von der Schülervertretung teilnahmen. Charlotte Meister und ihre SV-Kollegen möchten in Zukunft Schüler unterstützen, die Probleme mit Cannabis haben.

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