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Forum Schenefeld : Widerstand gegen Krauß-Team ist massiv

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

CDU und OfS lehnen die Jubiku ab. SPD, Grüne und BfB setzen sich durch.

Schenefeld | Beim Thema Kultur bleibt Schenefelds Politik gespalten. SPD, Grüne und BfB sorgten am Donnerstagabend zwar dafür, dass das Forum künftig von der Jubiku gGmbH bespielt wird. Doch CDU und OfS bleiben hart. Sie lehnen die eigene städtische Gesellschaft ab. Elf Nein-Stimmen: Der Widerstand gegen das Team von Jubiku-Prokurist Kurt Krauß bleibt massiv. „Wir sind der Überzeugung, dass das Juks andere Kernaufgaben zu erfüllen hat“, betonte CDU-Fraktionschef Hans-Jürgen Rüpcke. Man präferiere weiter das Altonaer Theater als Anbieter. Schenefelds Kultur-Streit schwelt weiter. CDU und OfS hatten schon im Januar die Jubiku abgelehnt, das unter anderem auch öffentlich an der Person Krauß festgemacht. Der hatte daraufhin von Rufschädigung und Verleumdung gesprochen, Unterlassungserklärungen gefordert und CDU-Ratsherren mit Strafanzeigen gedroht. Passiert ist nichts.

Die Jubiku gGmbH wird ab sofort für die Bespielung des Forums verantwortlich sein und Einzelveranstaltungen organisieren. Der Vertrag mit der Stadt – sieben Veranstaltungen pro Saison, ein Zuschuss der Stadt von maximal 14.000 Euro – wird erst ab der Spielzeit 2016/2017 in Kraft treten. Grüne und SPD wollen Krauß mehr Zeit geben, ein anspruchsvolles Programm auf die Beine zu stellen. Eine Konsequenz aus dem Kultur-Streit.

Für die CDU völlig unverständlich. Das Jubiku-Angebot vom Januar sollte ursprünglich für die Spielzeit 2014/2015 gelten. „Es gab einen Ratsbeschluss. Die Bürgermeisterin muss ihn umsetzen“, mahnte der CDU-Abgeordnete Klaus Brüning. Fakt ist: Kurt Krauß hatte den ersten von der Stadt vorgelegten Vertrag nicht unterschrieben. Jetzt wird ein neuer Vertrag aufgesetzt.

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erstellt am 27.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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