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Schenefeld : Wenn der Grillplatz zum Müllplatz wird

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Bürgerwiese als Treffpunkt mit unschönen Folgen. Das Bauhof-Team muss den Dreck wieder wegräumen.

shz.de von
erstellt am 17.Mär.2015 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Die Bürgerwiese am Schulzentrum Achter de Weiden: Bisher haben Schenefelds Bürger um die Grünfläche, die für Erholung, Spiel und Spaß gedacht ist, eher einen großen Bogen gemacht. Doch Schenefelds Rotarier haben im vergangenen Jahr einen Grillplatz spendiert und aufgebaut. Der wird genutzt – mit auch unschönen Folgen. Der Grillplatz wird ganz schnell zum Müllplatz.

Leere Flaschen auf den Tischen und auf dem Boden. Plastikbecher, leere Zigarettenschachteln, überall Kippen und Kronkorken. Ein Dreckstall – und fast in Reichweite die beiden Papierkörbe, die nicht genutzt werden. Das Bauhof-Team der Stadt muss den Dreck anderer Leute wegräumen. „Das kennen wird schon“, sagt Bauhof-Chef Marko Gräper.

Vor allem wenn die Temperaturen steigen, werden die Bürgerwiese und der Grillplatz von mehr Schenefeldern genutzt – nicht alle verhalten sich den Regel entsprechend, was die Müllentsorgung angeht. Doch ein echtes Müllproblem gibt es laut Gräper an der Bürgerwiese noch nicht. „Das macht uns noch keine Kopfschmerzen.“ Der Bauhof-Chef hat beobachtet, dass die „Müllkarawane“ immer weiter zieht, sich das Problem innerhalb des Stadtgebietes verlagert.

Vor allem am Gummiplatz hinter dem Schulzentrum war das Areal nach einem Wochenende oft völlig vermüllt. Aber auch Spielplätze werden immer wieder von Jugendlichen in Feierplätze umfunktioniert. Mülleimer gibt es überall, aber überall werden sie kaum genutzt. Montagmorgen drehen die Bauhof-Mitarbeiter regelmäßig ihre Kontrollrunden an den neuralgischen Plätzen im Stadtgebiet. Denn der Dreck und Müll ist nicht nur unansehnlich. Gerade auf Spielplätzen können zerbrochene Flaschen richtig gefährlich werden.

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