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Schenefelder Familie in Not : Welle der Hilfsbereitschaft rollt

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Zahlreiche Sachspenden und jede Menge Unterstützer: Bis Ende März ist die Unterbringung der Familie gesichert. Die Sanierung der Brandwohnung hat inzwischen begonnen.

Nein, mit dieser Welle der Hilfsbereitschaft hatte Birte Giesel wahrlich nicht gerechnet. Umso größer ist ihre Freude: Harald Wolf, Alette Ntep und ihre kleine Tochter Mercedes haben eine Übergangswohnung gefunden – und nicht nur das. Bei dem verheerenden Küchenbrand in ihrer Wohnung in der Blankeneser Chaussee wurden Kleidung, Spielsachen und auch Möbel zerstört. Giesels Hilferuf in den Medien – sie ist die ehemalige Tagesmutter von Mercedes – wurde in Schenefeld erhört.

„Wir haben so viele Bettenangebote erhalten, dass wir ein ganzes Hotel ausstatten könnten“, sagt Giesel. Eine Schenefelderin brachte einen ganzen Kofferraum mit Kleidung. Eine Küche, Spielsachen, Geschirr. Giesel wusste am Ende gar nicht mehr wo hin, mit den ganzen Sachen. „Mein Schuppen und mein Flur wurden zum Lagerraum.“ Die wichtigste Nachricht erreichte die Schenefelderin dann aber vom Förderzentrum Friedrichshulde. Der obdachlosen Familie, die bei Freunden Unterschlupf fand, kann in eine Wohnung in Halstenbek ziehen, die vom Förderzentrum zur Verfügung gestellt wird.

„Bis Ende März ist die Unterbringung damit gesichert“, sagt Giesel. In der Blankeneser Chaussee haben unterdessen die Sanierungsarbeiten in der Brandwohnung begonnen.

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erstellt am 26.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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