Schenefeld : Weg frei für Gärtnerei-Restaurant?

Die Lebenshilfe-Gärtnerei  an der Blankeneser Chaussee ist seit April geschlossen.
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Die Lebenshilfe-Gärtnerei an der Blankeneser Chaussee ist seit April geschlossen.

Die Verwaltung unterstützt die Gastro-Pläne der Lebenshilfe für die Gewächshäuser an der Blankeneser Chaussee.

shz.de von
29. Oktober 2013, 12:00 Uhr

Seit April stehen die riesigen Gewächshäuser an der Blankeneser Chaussee leer. Die deutlich sichtbare Folge der Insolvenz des Lebenshilfewerks. Doch schon bald könnte wieder Leben in die einstige Gärtnerei einziehen. Der Stadtentwicklungsausschuss soll am kommenden Donnerstag (Beginn: 19 Uhr im Rathaus) den Weg für ein neues Nutzungskonzept freimachen. Durch eine Satzungsänderung soll auch Gastronomie an der Blankeneser Chaussee zum Zug kommen. Das ist bisher rechtlich nicht möglich.

Wie berichtet, soll in den Gebäuden ein italienisches Restaurant eröffnen. Zusätzlich ist der Verkauf von mediterranen Pflanzen geplant. Lebenshilfe-Chefin Christine Heins – dem Verein gehört das 10 000 Quadratmeter große Grundstück – hat einen Investor und Restaurantbetreiber an der Hand. Heins hatte das Betreiberkonzept im September der Politik vorgestellt. Die Verwaltung unterstützt die Lebenshilfe-Pläne, spricht sich für eine Satzungsänderung aus.

Rechtlich ist auch Wohnbebauung auf dem Areal möglich, obwohl es im Landschaftsschutzgebiet liegt. Bis zu zehn Wohneinheiten könnten an der Blankeneser Chausssee hochgezogen werden, wenn die Lebenshilfe das Grundstück als Bauland verkauft.

Doch daran denkt Heins zurzeit noch nicht. Die Stadt möchte erreichen, dass die zulässige Zahl der Wohneinheiten abgespeckt wird – und zwar auf fünf. Am Donnerstag hat die Politik das Wort.

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