Grundschule Altgemeinde : Wasserschaden im Lehrerzimmer

Das Dach über dem Lehrerzimmer wird erneuert. Am Wochenende drang Wasser durch die Plane.
Das Dach über dem Lehrerzimmer wird erneuert. Am Wochenende drang Wasser durch die Plane.

Sanierung: Regen ist am Wochenende in die Grundschule Altgemeinde eingedrungen. Stadt Schenefeld lässt Dach erneuern.

shz.de von
21. März 2017, 15:00 Uhr

Schenefeld | Eine böse Überraschung hat Eva-Maria Jürgens, Schulleiterin der Grundschule Altgemeinde in Schenefeld, am gestrigen Montagmorgen erlebt: Wasserschaden im Lehrerzimmer. An der Wand tropfte es herunter, ein darunter stehender Tisch war aufgeqollen, der Teppich voll dunkler Flecken. Auch die Vertäfelung an der Decke wurde laut Jürgens in Mitleidenschaft gezogen. Die Ursache: die Dachsanierung in der vergangenen Woche. Am Freitag sei das Flachdach weitestgehend freigelegt und zum Schutz mit einer Plane abgedeckt worden, so Jürgensen. Nur hielt die Plane nicht dicht und der Regen konnte so über das Wochenende ins Gebäude eindringen.

An der Wand läuft Wasser herunter.
Tanja Plock
An der Wand läuft Wasser herunter.

„Die haben am Freitag wohl keinen Wetterbericht geguckt“, bemerkte die Schulleiterin bezüglich des stürmischen und regnerischen Wetters am Wochenende. Sie habe sofort das Bauamt informiert.

Der Raum muss nun erst mal getrocknet werden. Jürgens rechnet deshalb mit einer Verzögerung der Arbeiten. Das Dach sei vor der Sanierung nicht dicht gewesen, deshalb war die Erneuerung notwendig, so die Schulleiterin. Helge Feber, Mitarbeiter beim Bauamt der Stadt, sagte gestern hingegen, das Dach sei zwar dicht gewesen, habe aber aus anderen Gründen saniert werden müssen. Unter anderem aus energetischen Gesichtspunkten. „Durch den Sturm am Sonnabend ist die Plane hochgegangen“, erklärt Feber. „Ansonsten hätte die Plane gehalten. So hatte der Regen aber leider freie Bahn.“

Die ausführende Firma sei gestern gleich vor Ort gewesen, nachdem sie informiert wurde, um das Dach erneut abzudichten. Sobald es die Witterung zulässt, sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. „Dann legen die Arbeiter nochmal einen Zahn zu.“ Feber rechnet damit, dass dies in der kommenden Woche der Fall sein wird. Der Boden im Lehrerzimmer könne so trocknen. Sollten weitere Schäden aufgetreten sein, sei dies ein Fall für die Versicherung. „Wir müssen uns das nochmal vor Ort angucken“, sagt Feber. Die Stadt investiert laut Bauamt 31.000 Euro in die Sanierung des Daches.

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