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Schenefeld : Wählergemeinschaft BfB lehnt Aldis Pläne für einen Neubau ab

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Grünen hatten sich für Änderungen an den Planungen ausgesprochen, um die Belastung für die Anwohner in puncto Lärm und Geruch zu reduzieren.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2014 | 12:15 Uhr

Schenefeld | Der geplante Aldi-Neubau an der Friedrich-Ebert-Allee sorgt weiter für Diskussionen. Die Grünen hatten sich für Änderungen an den Planungen ausgesprochen, um die Belastung für die Anwohner in puncto Lärm und Geruch zu reduzieren. Jetzt meldet sich auch die Wählergemeinschaft BfB zu Wort. Sie lehnt die Neubaupläne ab. „Die Firma Aldi möchte die Präsentation der Waren im Aldi-Markt des Einkaufszentrums Friedrich-Ebert-Alle nach verkaufspsychologischen Gesichtspunkten optimieren. Dazu gehört eine um 50 Prozent vergrößerte Verkaufsfläche auf 1200 Quadratmeter“, betont BfB-Mitglied Reinhold Pollet.

Nach der Gesetzeslage müsste die Politik in Schenefeld zustimmen, weil diese Verkaufsflächengröße nur in einem baurechtlich ausgewiesenen Sondergebiet genehmigt werden dürfe. Pollet: „Aldi erschwert sich unnötig die politische Zustimmung, weil diese Verkaufsfläche in einem Neubau direkt angrenzend an die Wohnanlage Kreuzweg 13 bis 19 entstehen soll. Dagegen wehren sich die Eigentümer dieser Wohnanlage, weil dieser massige Baukörper von 6,50 Metern Höhe und zirka 80 Metern Länge die Wohnungen verschattet.“ Diese riesige erdrückend wirkende Mauer würde niemand vor seinem Fernster haben wollen. Deshalb sei für die Wählergemeinschaft das Neubauvorhaben auf dieser Fläche nicht genehmigungsfähig. „Wir werden einer Umwandlung in ein Sondergebiet nicht zustimmen. Aldi hat am bisherigen Standort die benötigte Erweiterungsfläche“, betont das BFB-Mitglied.

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