Vollgas auf der Datenautobahn

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05. Februar 2013, 04:39 Uhr

Schenefeld | In Pinneberg investieren die Stadtwerke zirka 20 Millionen Euro in den Aufbau eines Glasfasernetzes. In Uetersen soll das schnelle Internet ab 2014 realisiert werden. Kleinere Gemeinden im Kreis ringen zurzeit darum, von der Zukunftstechnologie nicht abgeschnitten zu werden. Und in Schenefeld? Da können sich die Verantwortlichen ganz entspannt zurücklehnen. Durch die Stadt verläuft seit Jahren eine Glasfaserleitung. Der Hauptverteiler liegt zentral in der Nähe des "Stadtzentrums". Es gibt zahlreiche Unterverteiler, quer über die Stadt verteilt. Noch nicht flächendeckend, aber große Teile des Stadtgebietes können bei Bedarf an das schnelle Netz angeschlossen werden.

Schenefeld im Glück: "Die Glasfaserleitung wurde bereits Ende der 80er Jahre verlegt. Sie kommt aus Hamburg. Und sie haben nicht an der Ortsgrenze aufgehört", sagt Schenefelds Bürochef Melf Kayser.

Die große Sparzentrale am Osterbrooksweg, mit hunderten von Telefonanschlüssen, war eines der ersten Großunternehmen in der Stadt, die auf Glasfaser angewiesen waren. Die Telefone stehen in der ehemaligen Sparzentrale längst still.

Für Kayser ist das schnelle Internet ein klarer Standortvorteil. "Unternehmen können es bei Bedarf nutzen." Es gebe verschiedene Anbieter in der Stadt. Keine Frage: Auch im Gewerbegebiet Achtern Teenbargen muss niemand auf Glasfaser verzichten.

Aber auch im privaten Bereich wird mehr und mehr auf die schnelle Verbindung gesetzt. Laut Kayser gibt es inzwischen auch in ersten, kleineren Wohngebieten Glasfaserverbindungen für Telefon und Fernehen.

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