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Versteigerung: "Nur" 652 Euro für die Stadtkasse

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erstellt am 09.Aug.2013 | 03:14 Uhr

Schenefeld | Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: Der städtische Mitarbeiter Rainer Brinckmann brachte nach dem bekannten "Hau-drauf-Prinzip" Fahrräder, i-Pods und Schmuck unter den Hammer. Etwa 80 Neugierige versammelten sich vor den Garagen vor dem Rathaus, um das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern. Das war einfach. Fahrräder gab es für zwei, sechs oder 20 Euro. Das teuerste Fahrrad ging für 46 Euro weg. "Sehr gute Räder wurden für einen Euro verhökert", wunderte sich die Verwaltungsfachangestellte Karin Bormann.

Insgesamt konnte sie 652 Euro einnehmen. "Im Vergleich zum letzten Jahr verlief die Aktion etwas enttäuschend", bilanzierte Bormann. Es seien 413,50 Euro weniger "fürs Stadtsäckel" eingenommen worden als 2012. Monika Rittmeyer aus Schenefeld ersteigerte ein Mofa für sechs Euro. Doch die mit ihrer Freundin geplanten Ausflüge auf dem Fahrzeug müssen wohl entfallen. Böse Überraschung: Das Mofa hatte keinen Motor mehr. Die Friseurmeisterin nahm es mit Humor, stellte es "für einen guten Zweck" zur Verfügung. Inzwischen befindet sich das Gerät auf dem Weg zum Schrottplatz.

Eveline Reichert aus Iserbrook zeigte sich mit ihrem ersteigerten Schmuck zufrieden. Für ein Pandorra-Armband im Wert von 100 Euro zahlte sie 30 Euro. Studentin Carolin Drauschke (24) aus Schenefeld erschien gemeinsam mit Freundin Stefanie Klack (26). "Mir ist leider mein Fahrrad geklaut worden", bedauerte die 26-Jährige. Fundstücke kommen unter den Hammer, wenn sich die Eigentümer nicht innerhalb eines Jahres gemeldet haben. 2014 fällt in Schenefeld also das nächste Mal der Hammer.

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