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Schenefelder Tageblatt

19. August 2017 | 04:31 Uhr

Übergriffe: Security im Jobcenter

vom

Kreis Pinneberg | Körperverletzungen, Diebstähle, Sachbeschädigungen und Schmierereien sind im Kreis Pinneberg an der Tagesordnung. Auch die Stadt Schenefeld muss immer wieder hohe Geldsummen zahlen, um Straßenbeleuchtungen oder Wände zu reparieren, die beschädigt wurden.

In Elmshorn, der größten Stadt des Kreises, geschieht besonders viel. Dort haben sich die Vorfälle in den vergangenen Monaten so stark gemehrt, dass an immer mehr Stellen Sicherheitsdienste eingesetze werden, um der Lage Herr zu werden - ob auf Baustellen, im Stadtteil Hainholz, bei McDonalds oder neuerdings auch im Jobcenter des Kreises Pinneberg. Dort ist seit Anfang August ein Sicherheitsdienst aktiv. Ganz so schlimm sei es in Schenefeld nicht, auf den Einsatz von Wachdienst habe man bislang verzichtet, sagte Melf Kayser von der Stadtverwaltung.

Jörg Kregel, Pressesprecher des Elmshorner Jobcenters, sagte auf Nachfrage dieser Zeitung : "Wir hatten in letzter Zeit etliche tätliche Übergriffe. Wir mussten handeln, um unsere Mitarbeiter zu schützen". Der zusätzliche Schutz sei bis Ende des Jahres befristet. "Dann schauen wir, ob sich der Dienst bewährt hat", so Kregel.

Auch an Baustellen setze die Stadt Elmshorn Sicherheitsdienste ein. "Es ist sehr ärgerlich, wenn man etwas in Elmshorn verschönern will und es irgendwelche Chaoten sofort zerstören", sagte Elmshorns Stadtrat Volker Hatje.

Auch am Bahnhof, Elmshorns größtem Brennpunkt, war eine erhöhte Sicherheitspräsenz nötig, um die immer wiederkehrenden Probleme in den Griff zu bekommen. Seit Februar hat die Bundespolizei dort einen Standort. "Die bisherige Entwicklung ist sehr positiv", so Elmshorns Polizeichef Mike Schirdewahn. Er hofft auf weitere positive Effekte durch Videoüberwachung, die im Herbst kommen soll.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 03:14 Uhr

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