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Schenefeld : Tschüs, Kindergarten: Hallo, Schule

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Für 148 Abc-Schützen beginnt jetzt der „Ernst des Lebens“.

Schenefeld | Stolze Eltern, aufgeregte Kinder: Bei strahlendem Sonnenschein wurden gestern 65 Schüler, davon 44 Jungen und 21 Mädchen, aufgeteilt in drei Klassen, in der Grundschule Altgemeinde eingeschult. „Das sind 20 Kinder mehr als im letzten Jahr.“ Ein Aufwärtstrend, so Eva-Maria Jürgens, Schulleiterin der Grundschule Altgemeinde.

Obwohl Jürgens schon seit vielen Jahren an der Einrichtung tätig ist, sei keine Einschulung wie die andere. „Sie werden nie zur Routine, die Kinder und wir sind immer voller Vorfreude, und ich bin auch immer wieder aufgeregt.“

Die Aula der Schule ist vollbesetzt. Es wird fotografiert und gefilmt. Um den zahlreichen Besuchern gerecht zu werden, wurden die Einschulungen auf zwei Termine, um 9.30 und 11 Uhr gelegt. „Pro Kind rechne ich immer zehn Gäste ein, das hat sich wirklich geändert, früher war die Einschulung ein nicht so großes Familienfest“, sagt Jürgens. Mit einem Theaterstück der Klasse 4 b wurde den neuen Schülerinnen und Schülern spielerisch die Angst vor der Schule genommen. Fröhlich singen Kinder, als Stifte und Buchstaben verkleidet, Lieder über den ersten Schultag. Das kommt an.

Genauso bunt und fröhlich wie im Schenefelder Dorf wurde auch an der Gorch- Fock-Schule in der Siedlung gefeiert. Die Erstklässler wurden mit dem Theaterstück „Das kleine Ich bin Ich“ begrüßt. Die Schüler der Klasse 3a und 3c zeigten in farbenfrohen Tierkostümen, wie musikalisch und spielerisch talentiert sie sind. Die Zuschauer und die Abc-Schützen waren begeistert.

Nach der Vorstellung ging es für die neuen Schüler zum ersten Mal in ihre Klassen. Dort hatten sie ihre erste Unterrichtsstunde mit ihren neuen Klassenlehrerinnen. Die Anzahl der Schüler an der Gorch-Fock-Schule ist stabil. 83 Mädchen und Jungen wurden in vier Klassen aufgeteilt. Jede Klasse hatte gestern ihren eigenen Einschulungstermin, zwischen 9 und 12 Uhr strömten die Erstklässler in die Schulstraße. „Die Kinder lernen jetzt lesen, schreiben und rechnen – und die Eltern lernen das Loslassen“, sagte Gudrun Limberg, die neue Schulleiterin. Für sie ist es die erste Einschulung an der Schule. Nach einer knappen Stunde wurden die Kinder aus der ersten Schulstunde entlassen – und haben vielleicht sogar schon Hausaufgaben erhalten. Jetzt beginnt der „Ernst des Lebens“.

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erstellt am 28.Aug.2014 | 12:00 Uhr

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