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Nabu Schenefeld : Tipps zur Vogelfütterung im Herbst

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2015 | 16:15 Uhr

Schenefeld | Der Herbst zeigt sich derzeit  von seiner schönsten Seite. Für  heimische Vögel bedeutet das vor allem eine leichtere Nahrungssuche. Doch sobald es kälter wird und Schnee und Eis den Boden bedecken, sind die gefiederten Nachbarn auch wieder an gut gefüllten Futterstellen zu beobachten. Wer der Vogelwelt im Garten oder auf dem Balkon etwas Gutes tun möchte, sollte jedoch einige Punkte beachten. Die Nabu-Gruppe für Schenefeld und  Halstenbek hat deshalb  hilfreiche Tipps  zusammengestellt.

„Ideal sind Futtersilos, aber auch überdachte Futterstellen sind geeignet, wenn sie regelmäßig gereinigt werden“, erklärt Stefan Friedrich von der Nabu-Gruppe. „Das Futter muss vor Nässe und Witterungseinflüssen geschützt sein.“ Mit speziellem Vogelfutter für wildlebende, Körner fressende Gartenvögel können gezielt Buchfink, Dompfaff und Haussperling an die Futterstelle gelockt werden. Weichfutterfressern, wie Amsel, Rotkehlchen oder Heckenbraunelle kann man eine Zeit lang mit Obststücken, Rosinen oder getrockneten Wildbeeren die harte Zeit erleichtern. In kleinen Holzgestellen lassen sich zum Beispiel Äpfel feststecken. Für Meisen schließlich sind die bekannten Meisenknödel oder Meisenringe sowie Drahtbehälter mit Erdnüssen das richtige Angebot. Mit etwas Glück können so bis zu 15 Vogelarten, vor allem Meisen, Finken, Rotkehlchen und Amseln an den Futterstellen beobachtet werden.

 „Beim Kauf sollte man unbedingt auf die Herkunft des Vogelfutters achten“, betont Friedrich. „Billige Futtermischungen sind oft mit Samen der Allergie auslösenden Ambrosie oder anderen nicht erwünschten Pflanzen verunreinigt.“ Gefüttert werden kann schon in sehr geringen Mengen, sobald der Frost da ist, damit die Vögel wissen, wo sie Nahrung finden können. Regelmäßig sollten die Futterstellen  nur bei geschlossener Schneedecke oder Dauerfrost gefüllt werden, dann aber oft und wenig.

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