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Schenefeld : Stephansorchester begeistern im Forum

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Begeisterndes Konzert des Ensembles der Stephanskirche.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 12:46 Uhr

Schenefeld | Zu einem großen Konzert hat das Schenefelder Stephansorchester in das Forum eingeladen. Mit dabei: das Kammerorchester der Musikschule der Stadt Pinneberg, die Kantorei von Stephanskirche und der Paulskirche sowie das Orchester der Johannes-Gemeinde Rissen.

40 Jahre Stephansorchester: Der ehemalige Leiter des Ensembles, Johannes Walde, erinnerte im sehr gut besuchten Forum an bedeutsame historische Ereignisse. Er erwähnte die Eröffnung der Drostei Pinneberg als Konzertsaal, die Kulturtage Schenefeld mit Männergesangverein und Ballett sowie den im Schweriner Schloss veranstalteten Orchestertreff.

Doch auch die mit drei Chören aufgeführte Erarbeitung der Zauberflöte hob er hervor, hatte sie doch für eine mehrfach ausverkaufte Paulskirche gesorgt. „Das Orchester hat mir sehr geholfen, mich auf meinen späteren Arbeitsbereich als Leiter des Orchesters des Christianeums vorzubereiten“, dankte Walde. „Ich freue mich, dass es die Institution Stephansorchester nach 40 Jahren und auch 18 Jahre nach meinem Ausscheiden immer noch gibt“, bilanzierte Walde.

Tremolo, Staccato und Dreiklangsmelodik: Mit dem ersten Satz der Symphonie Nr. 31 „Pariser“ (Allegro) von Mozart eröffnete das Stephansorchester das Konzert. Die vor Lebensfreude und Begeisterung überschäumende „Pariser Sinfonie“ schrieb Mozart 1778 in Paris. Im gleichen Jahr starb seine Mutter Anna Maria. Die Schenefelder meisterten während des Vortrags auch schwierige Stellen mit einer gewissen Leichtigkeit – und ernteten für ihren Vortrag viel Applaus. Der Chor der Ideenwerkstatt Halstenbek als Überraschungsgast – unter Leitung von Dorothea Matouschek – sang beliebte Stücke wie Kumbaya und Tiritomba. Das Kammerorchester der Musikschule überzeugte mit dem Vortrag der Sinfonia op.6 Nr. 1 G-Dur von Johann Christian Bach, gefolgt von der Darbietung „Fluch der Karibik“ (Zimmer) des Rissener Orchesters. Das große Finale mit Werken von Schostakowitsch, Mahler, Beethoven und Elgar bestritten alle drei Orchester gemeinsam. Beim Stück „The Land of Hope and Glory“ sowie „Ode an die Freude“ stimmte der Chor mit ein. Insgesamt galt: Die glückliche Hand bei der Auswahl der Stücke, der gelungene Vortrag und die entspannte, familiäre Atmosphäre machten das Konzert zu einem Genuss.
 

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