zur Navigation springen
Schenefelder Tageblatt

24. August 2017 | 13:03 Uhr

Schenefeld : „So viele Einsätze wie nie“

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Jahreshauptversammlung der Schenefelder Feuerwehr: 264-mal mussten die Kameraden ausrücken.

Ob ein Wohnungsbrand, ein Verkehrsunfall oder ein Chemieunfall – die Schenefelder Feuerwehr war 2013 jederzeit zu Stelle. Insgesamt 264 Einsätze können sich die Kameraden auf die Fahne schreiben. Darunter 40 Klein-, zwei Mittel- und zwei Großbrände.

„Wir hatten noch nie so viele Einsätze wie 2013. Wir haben unsere Aufgaben erfolgreich abgearbeitet und ich kann mit Stolz sagen, dass ich mich auf jeden einzelnen der Kameraden zu 100 Prozent verlassen kann“, sagte Wehrführer Michael Schulz bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Feuerwache. „2013 war allerdings auch kein einfaches Jahr für uns. Die beiden Orkantiefs ‚Christian‘ und ‚Xaver‘ haben uns einige Nerven gekostet“, erzählte Schulz.

Hinzu kommt, dass die Schenefelder Feuerwehr im vorigen Jahr ihr 125. Jubiläum feiern durfte. Außerdem konnte sich die Wehr über einen Personalzuwachs freuen. Insgesamt 96 Kameraden sind zurzeit verzeichnet, darunter zwei Frauen, 81 Männer und 13 Mitglieder der Ehrenabteilung. Bei der Versammlung waren auch Kameraden der Partnerwehr aus Picher sowie Kreisbrandmeister Frank Homrich. Aus dem Rathaus kamen Bürgermeisterin Christiane Küchenhof, Bürgervorsteherin Gudrun Bichowski und Susanne Broese, Vorsitzende des Ausschusses für Bauen und Feuerwehr. Doch es gab nicht nur Positives bei dem Rückblick zu verzeichnen.

Unter den 264 Einsätzen waren auch 65 Fehlalarmierungen, 23 davon sogenannte blinde Alarmierungen. „Die Feuerwehr hat 2013 eine ganz fantastische Visitenkarte abgegeben. Sie gehen für uns durchs Feuer, und es stimmt mich dann sehr traurig, wenn Bürger diese tolle Hilfeleistung der Kameraden ausnutzen und im eigenen Interesse handeln. Ich verachte so ein Verhalten zutiefst“, betonte die Bürgermeisterin. Auch Bichowski fand für die Einsatzbereitschaft nur lobende Worte: „Sie können auf diese Einrichtung sehr stolz sein und ich hoffe, dass sie weiterhin dieses Gefühl von Kameradschaft pflegen.“

Außerdem standen noch Ehrungen, Beförderungen sowie die Aufnahme in den aktiven Dienst auf der Tagesordnung. Eine besondere Ehrung erhielt Schulz. Er bekam von Homrich das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber überreicht. „Man kann mich durchaus noch überraschen, nur ich zeige es nicht“, sagte er.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen