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Schenefelder Tageblatt

11. Dezember 2017 | 03:57 Uhr

Schenefeld : Sie wollen in den Seniorenbeirat

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Kandidaten stellen sich vor 100 Gästen im Rathaus vor. Wahl des elfköpfigen Gremiums läuft noch bis zum 1. November.

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2015 | 12:15 Uhr

Schenefeld | Der Seniorenbeirat: Die Mitglieder geben den älteren Menschen in Schenefeld eine Stimme, vertreten deren Interessen bei der Politik und in der Verwaltung, mischen sich ein. Jetzt wird das elfköpfige Gremium für vier Jahre neu gewählt. 14 Kandidaten treten an. Mittwochnachmittag präsentierten sie sich im Rathaus der Öffentlichkeit. Ilse Jegodka war urlaubsbedingt nicht anwesend. 100 Bürger strömten in den Ratssaal, um die Vorstellung der Kandidaten zu verfolgen, sehr zur Freude des amtierenden Vorsitzenden Eckhard Vogelgesang.

5545 Schenefelder – sie haben zum Stichtag 1. November das 60. Lebensalter erreicht – sind wahlberechtigt. Die Stimmzettel wurden schon verschickt. Sie können bis zum 1. November in die Wahlurnen im Rathaus, im Bürgerbüro, in der Postfiliale an der Hauptstraße und der Postfiliale an der Friedrich Ebert-Allee geworfen werden. Bis zu elf Stimmen dürfen abgegeben werden.

Bürgermeisterin Christiane Küchenhof dankte dem bisherigen Vorsitzenden Eckhard Vogelgesang und seinem Team für die geleistete Arbeit in den vergangenen vier Jahren und richtete den Blick nach vorn. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich so viele Bürger zur Wahl stellen.“ Sieben Kandidaten treten zum ersten Mal an. Mit Georg Martinsteg, Horst Timmermann, Hans Teichert und Doris Bohne scheiden vier Mitglieder freiwillig aus dem Gremium aus.

Zu Gast im Ratsssal war gestern mit Peter Schilwächter der Vorsitzende des Landesseniorenbeirats. Er stellte die    Arbeit des Gremiums vor. Und er machte den Schenfeldern der Generation 60 plus Mut: „Wir Senioren haben Alleinstellungsmerkmale: Erfahrung und Kompetenz. Damit müssen wir wuchern.“ Schilwächter machte deutlich, dass die Senioren im Jahr 2030 ein Drittel der Bevölkerung stellen werden. Von Alleingängen hält er nichts: „Wir müssen die Zukunft gemeinsam gestalten, auch die junge und mittlere Generation ins Boot holen.“ Wenn Schenefelds Senioren zusammenkommen, ist für Unterhaltung gesorgt. Frank Grünberg und Karl-Heinz Schoop präsentierten Gedichte und Lieder von Fritz Graßhoff. Die Wahl läuft. Am 2. November stehen die Mitglieder fest.

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