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Schenefelder Tageblatt

23. Oktober 2017 | 21:46 Uhr

Sie arbeiten für ein Dankeschön

vom

shz.de von
erstellt am 06.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Schenefeld | Blues- und Rock-Lieder erklangen gestern beim "Tag der offenen Tür" bei der Schenefelder Tafel. Gäste fanden unter Sonnenschirmen bei Kuchen und Würstchen ein gemütliches Plätzchen und informierten sich über das Angebot. Das Tafel-Team begrüßte zirka 500 Besucher. "Der Sinn des Tages der offenen Tür ist, dass wir von einer breiten Öffentlichkeit getragen werden", sagte Vorstandsmitglied Helga Butenuth. Der Gedanke der Solidarität sei unverzichtbar für die Gesellschaft.

"Mit der Mitgliedschaft leistet man soziales Engagement vor Ort", warb Tafel-Chef Mathias Schmitz. Wenn ein breiter Teil der Bevölkerung die Tafel unterstütze, laufe das Konzept weiterhin problemlos. Der Mindestbeitrag für die Mitgliedschaft beträgt zwölf Euro pro Jahr.

Die Ehrenamtlichen leisten ihren Einsatz voller Tatendrang. "Es liegt mir in den Genen, zu helfen", sagt Krankenschwester Doris Andressen. Es sei eine tolle Sache, Menschen, denen es nicht so gut gehe, ein solches Angebot zu ermöglichen. Sponsoren und Stadt habe die Institution viel zu verdanken. "Es ist schön , hier zu arbeiten", sagt Birgitt Schulze, die einmal pro Woche im Einsatz ist. Man bekomme "so viel Freundlichkeit und Dankbarkeit von den Menschen zurück". Mitglied Horst Reimers zog ein erstes Fazit: "Ich wohne seit 20 Jahren in Schenefeld und bin erst jetzt richtig angekommen."

Die berufstätige Monika Hoffmann ist dankbar, dass es ihr so gut geht. "Davon möchte ich etwas abgeben." Tafel-Mitglieder wie Kunden profitierten von dem Einsatz. Etwa 60 der 145 Tafel-Mitglieder sind aktiv tätig. Gesammelt werden die Artikel von örtlichen Lebensmittelhändlern. Im Anschluss werden sie an Schenefelder und Halstenbeker verteilt.

Mit dem Verlauf des "ersten Lehrjahres" zeigte sich Butenuth zufrieden. Derzeit gibt es 300 berechtigte Mitbürger, die sich mit Lebensmitteln versorgen. Butenuth und Schmitz lobten die Zusammenarbeit mit dem Schenefelder Sozialamt und der Tafel-Schirmherrin, Bürgermeisterin Christiane Küchenhof. Auch die Zusammenarbeit mit der Ideenwerkstatt Halstenbek verlaufe einwandfrei. "Möchte ein Halstenbeker zu uns kommen, kontaktiert er den Fahrdienst", erzählt das Vorstandsmitglied. Harry und Barbara Griebenow zeigten sich nach ihrem Besuch in der Einrichtung am Osterbrooksweg beeindruckt: "Die Tafel ist eine gute Sache."

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